19. HK-Kreisstadt-Lauf, 25.05.2017

Teilnehmerzahlen im Ziel:
10km Lauf – w: 394 / m: 732

10km (Nordic-)Walking – w: 123 / m:   38

1.287 Finisher

Ich zitiere mal aus den Infos, die ich zum Lauf bekommen habe:

„der Kreisstadt-Lauf wurde 1999 ins Leben gerufen. Anlass war der 150. Geburtstag des Höchster Kreisblatts, das eine der ältesten Tageszeitungen in Hessen ist. Wir sind die am meisten gelesene Zeitung im Frankfurter Westen und im Main-Taunus-Kreis. Der Lauf führt von der neuen Kreisstadt Hofheim in die ehemalige Kreisstadt Frankfurt-Höchst. Die Strecke ist offiziell vermessen und exakt 10 Kilometer lang. Mit mehr als 1000 Teilnehmern war er schon beim ersten Mal ein solcher Erfolg, dass er keine Eintagsfliege bleiben konnte.“

Es gibt bei diesem Lauf 2 Startzeiten – 09:30 die Walker und um 10:00 die Läufer.

Es ist eine abwechslungsreiche Strecke, auch hier zitiere ich:
10.00 Start in der Hofheimer Altstadt
10.03 km 1 – auf der Zeilsheimer Straße in Hofheim
10.07 km 2 – weiter auf der breiten Landesstraße 3018  Richtung Zeilsheim
10.10 km 3 – Läufer sind eingebogen auf Feldweg an der A 66, weiter Rtg. Zeilsheim
10.13 km 4 – Auf dem Münsterer Weg unterqueren die Läufer im Tunnel die A66 und erreichen in Zeilsheim das Frankfurter Stadtgebiet
10.17 km 5 – Auf der Westhöchster Straße geht es Richtung Zeilsheimer Bahnhof, kurz davor ins Feld Richtung Höchst. Langes Stück geradeaus.
10.20 km 6 – Parallel zur Bahnlinie im Feld weiter Richtung Höchst (Pfaffenwiese)
10.23 km 7 – Pfaffenwiese erreicht, leichter Anstieg auf die Bleiwerksbrücke, dann hinunter durch einen Fußgängertunnel zum Tor Nord des Industrieparks Höchst.
10.27 km 8 – mitten im Industriepark Höchst. Der Führende läuft gleich am berühmten Behrens-Bau vorbei, Richtung Tor Ost, wo die Läufer den Industriepark verlassen und in Höchst angekommen sind.
10.30 km 9 – auf dem Weg zum Endspurt über die Brüningsstraße, dann rechts runter Richtung Mainufer. Am Ufer die lange Gerade und schließlich die letzten Meter hinauf zum Schlossplatz.
10.33 km 10 – Ziel.

Die letzten Meter dann zum Ziel führen am Main entlang, an der Mauer unterhalb des Schlosses und dann scharf links um die Kurve, auf Kopfsteinpflaster ansteigend durch das Maintor, welches bereits 1465 errichtet wurde.

Dann wird es kurz dunkel beim Durchlauf der Mauer und es geht hinein in das Ziel mit Blick auf den sehr schönen Schlossplatz.

Hier warten dann die Zuschauer, Angehörige und bei Wetter wie an diesem Tag auch Leute, die als Feiertagsausflügler zufällig in diese Veranstaltung hineingeraten sind.

Unter der erhabenen Eiche ist der Zielverpflegungsstand aufgebaut, wo einige Helfer bereits früh morgens die Getränke gerichtet haben.

Hier warten dann die Aktiven auf ihre Mitläufer, oder alle Anderen, die noch kommen!

Durch den Schlossgraben wird der Weg nach unten zum Main eingeschlagen, wo die Siegerehrungen stattfinden, die Textilrückgabe ist und wo vom historischen Kran die Busse zurück zum Startort fahren.

Wer möchte kann bei Live Musik noch den Lauf ein wenig ausklingen lassen.

Es gab dann endlich mal wieder einen neuen Streckenrekord. Bis zur 18. Auflage im Jahr 2016 hielt der Streckenrekord aus dem Startjahr 1999 von Frank Kajele mit 31:28. Bei den Damen stammt der aktuelle Streckenrekord aus dem Jahr 2012 von Chelangat Sang mit 34:10.

Frauen:
1. Irina Haub (RUS), DJK Flörsheim, 39:42
2. Barbara Schwefer, Team Eschathlon, 41:58
3. Viktorija Jefimova (LTU), OCR Frankfurt, 43:06

Männer:
1. Tilahun Babsa, (ERI), Spiridion Frankfurt, 30:46 – neuer Streckenrekord
2. Jens Wittig, Spiridon Frankfurt, 35:46
3. Tim Lipecki, 35:56

Fazit: ein gut organisierter Lauf, der auf einen der schönsten Zielbereiche Deutschlands führt. Das Team rund um Kajo Schmidt macht seit Jahren eine tolle Arbeit, um den Lauf immer wieder zu realisieren, weil es geht ja um einen guten Zweck:

Stimmung hinter dem Ziel und drumherum:

Alles für einen guten Zweck:
die gesamten Einnahmen aus den Startgeldern gehen an die Leberecht-Stiftung der Frankfurter Neuen Presse, die sich seit 67 Jahren um benachteiligte und geistig und körperlich behinderte Kinder kümmert. Pro Lauf kommen mehr als 20.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

Die Stiftung wurde nach dem Krieg vom damaligen Lokalchef der Frankfurter Neuen Presse, Richard Kirn, gegründet – zunächst um Waisenkindern zu helfen. Sie ist damit eine der ältesten Zeitungsstiftungen der Bundesrepublik. Im Laufe der Jahre konzentrierte man sich dann auf die Unterstützung von behinderten Kindern. Bei Leberecht fließt kein Cent in die Verwaltung, alle Mitarbeiter sind ehrenamtlich tätig.

Alles zum Lauf: http://www.fnp.de/ticker/Liveticker-zum-Nachlesen-Das-war-der-Kreisstadt-Lauf-von-Hofheim-nach-Hoechst;art67168,2641508

Ergebnisse: http://hoechst.r.mikatiming.de/2017/

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