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33. Bönener Lauf – 3. Lauf am Förderturm Bönen, 14.01.2018

gemeldet: 522 – im Ziel: 482 = 92%

Bis zum Jahr 2015 fand insgesamt 30 Mal der beliebte Lauf „rund um das Golddorf Flierich“ statt. Start und Ziel war an der Ermelingschule in Lenningsen. Hier standen die Sanitärräume zur Verfügung, das Foyer und die große Sporthalle. Diese Schule wurde 2015 geschlossen, sodass sich die Lauffreunde Bönen überlegen mussten, ob sie ihren Lauf „sterben lassen“ würden, oder eine Ausweichstrecke suchten. Diese Strecke wurde gefunden und es fand im Jahr 2016 die Premiere am Förderturm statt.

Der Förderturm stellt das letzte Gebäude der Zeche Königsborn III/IV dar, dem lange Jahre größten Arbeitgeber in Bönen. Nach der Schließung der Zeche im Jahr 1981 wurden die anderen Gebäude abgerissen.
Heutzutage wird das ganze betreut von der Bürgerstiftung Förderturm Bönen und vom Förderverein Zeche Königsborn III/IV.

Im EG des imposanten Turms war die Abholung der Startnummern für Vormelder angesiedelt, ebenso ein Tisch, wo sich Interessenten den Volkslaufstempel abholen konnten. Eine kleine Auswahl an Getränken war hier ebenfalls im Verkauf.

Außen vor dem Turm wurden die offensichtlich unvermeidlichen Würstchen verkauft. Außerdem war der bekannte blaue Pavillon von www.photobello.de aufgebaut, wo der Fotopartner der Veranstaltung Fotos der Zieleinläufe der Aktiven in der Voransicht zeigte und auf Postkartengröße gegen eine kleine Summe ausdruckte.

Im I.OG konnte nachgemeldet werden und war in einem separaten Raum das Team der Zeitnahme untergebracht.

Noch eine Treppe rauf, im II.OG wurden Speisen und Getränke angeboten; es waren etliche  Kuchentische imposant bestückt.

Hier fanden später auch die Siegerehrungen statt.

Auf der großen Fläche vor dem Turm starteten um 10:30 die Schülerinnen und Schüler und kleinere Kinder bis zum Jahrgang 2012 über 2km, die in einer Schleife hinter dem Führungsradfahrer gelaufen wurden.

 

Bei den Junge siegte der Vorjahressieger Ben Rittscher von RW Unna in 6:57 (in 2017 7:19), bei den Mädchen auf Gesamtplatz 3 Nihal Benchellal, TGH Holzwickede in 7:50.

Um 11:00 war dann der Start über die 10km.
Nach dem Start wurde das Gelände ebenfalls nach links hinter dem Führungsradfahrer verlassen. Dann gab es ein Schild, welches in eine kleine Runde führte, die km 1 mit dem km 3 verband. Danach wurde bis zur Wende bei ca. km 6 gelaufen und auf direktem Weg zurück zum Förderturm.

Es platzierten sich:

Läufer:
1.Simon Dahl, Bunert Köln, 32:43 – neuer Streckenrekord
2.Roger Stanley, SV Brackwede, 33:08
3.Amanuel Desale, LG Ahlen, 34:55

 

Läuferinnen:
1.Christl Dörschel, SG Wenden, 37:14 – neuer Streckenrekord
2.Lisa Jaschke, Bunert Köln, 39:21
3.Sarah Metz, VfB Salzkotten, 41:16

Um 12:00 Uhr und um 12:30 fanden die angekündigten Siegerehrungen, zunächst für die 2km und dann für die 10km statt.

Fazit:
es ist immer schwierig, mit einer beliebten Sportveranstaltung einen Umzug zu vollziehen und die Szene dazu bewegen, diese Bewegung mitzumachen.
Sicher würde der „neue Lauf in Bönen“ noch eine größere Zahl von Aktiven vertragen, vielleicht muss aber noch etwas Zeit vergehen.

Der Lauf kann natürlich dadurch populärer werden, wenn im Kreis der Laufinteressenten stärker bekannt wird, dass es sich um eine gut organisierte Veranstaltung handelt und die Streck offensichtlich schnelle Endzeiten zulässt.

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Schön wars…

Alles zum Lauf unter: www.lauffreundeboenen.de – Fotos: www.photobello.de

38. Rodgauer WLS, 10km, 06.01.2018

Start und Ziel dieser beliebten Serie sind seit einigen Jahren im Stadion, wo die Infrastruktur natürlich deutlich besser ist, als z.B. an der sog. Waldfreizeitanlage wo vor vielen Jahren mitten im Wald Start und Ziel war.

Neu ist seit dem ersten Start dieser Jahreswechsel übergreifenden Serie am 04.11.2017, dass sich der Start auf der Gegenseite des späteren Zieleinlaufs befindet und somit zum Start zunächst ca. 300m im Stadionrund gelaufen werden. Das Ziel wird von der Rückseite her durchlaufen, wo über die Systeme von www.maxx-timing.de gleichzeitig sichergestellt wird, dass alles Aktiven in der Startrunde erfasst werden. Trotzdem wird nur die Bruttozeit, also die Zeit, welche mit dem Startschuss in Gang gesetzt wird, gewertet.

Von den gestarteten 338 Personen ereichten letztlich 337 das Ziel, 101 Läuferinnen und 236 Läufer.

Nach dem letzten Lauf am 03.02.2018 findet dann die Serien-Siegerehrung statt und auch erst dann lässt sich was sagen zu den Erfolgreichsten dieser 38. Auflage. Denn auch wenn jetzt nach dem dritten Lauf bereits Aktive 3 Ergebnisse haben gibt es natürlich auch potentielle Aktive, wir z.B. Kerstin Bertsch, Franziska Baist, oder Melanie Konstanze Buhtz, die erst 2 von 3 Läufen absolviert haben, bei den Frauen aber auf 1 und 2 liegen. Entscheiden wird sich auch diese Serie erst am 03. Februar, wenn dann nach den 3 schnellsten Ergebnissen gewertet wird…

Deshalb macht es auch keinen Sinn aus den vorliegenden Zwischenergebnislisten hier irgendwelche virtuellen Favoriten zu nennen; da reicht ein Schnupfen während der 4 Wochen, oder ein sonstiger Grund, der eine Teilnahme am Schlusslauf verhindert. Hier ist Geduld gefragt. Wer dennoch die Listen einsehen möchte, bitte den Weg über den Zeitnehmer www.maxx-timing.de gehen.

Start zum letzten Lauf ist wieder um 15:00 Uhr mit (theoretisch) 1:15 Std. Zeitnahme. Ort des Geschehens ist das Maingau-Energie-Stadion am Weichsee in Rodgau.

Zieleinläufe, 3xxx – Nummern keine Serienteilnehmer:
Wichtig: Bilder entsprechen am Ende nicht (mehr) der Einlaufreihenfolge, sorry…

36. Silvesterlauf Werl / Soest, 31.12.2017

Immer am letzten Tag des Jahres findet der traditionelle Silvesterlauf von Werl nach Soest über 15km statt. Es ist seit vielen Jahren Deutschlands größter Lauf der nahezu 100 Veranstaltungen, die zeitgleich in Deutschland ausgelaufen werden.

Außer den beliebten 15km gibt es seit einigen Jahren ebenfalls eine Strecke über 5km, die in Ampen gestartet wird und ebenso wie die Hauptdistanz auf dem Soester Marktplatz endet. Hinzu kommen die (Nordic-)Walker auf beiden Strecken und Wanderer über die 15km. Am Startort in Werl finden außerdem Läufe für Kinder und Jugendliche statt. Das ergab in diesem Jahr wieder ein großes Meldefeld von rund 6.700 Personen. Meldebestmarke 8.282 aus 2006.

Ich stand zum 29. Mal auf dem Marktplatz bzw. in der Schlusskurve, ca. 50m vor der Ziellinie, um alle dort erscheinenden Aktiven in Empfang zu nehmen. Hinter dem Ziel war erneut Holger Wackerzapp vom begleitenden Hellweg Radio am Mikrofon und führte Interviews und später auch durch die Siegerehrungen.

Stichwort Siegerehrungen – diese beginnen ab 15:15 Uhr, sodass ich ab diesem Zeitpunkt sprachtechnisch „raus“ bin. Der Zielschluss ist ausgeschrieben mit 16:00 Uhr. Ich kann also leider längere Zeit am Ende keine Finisher mehr im Ziel begrüßen.

Zu bedenken ist aber auch, dass zu diesem Zeitpunkt bereits länger die Sieger, welche auf die Ehrungen warten, ihren Lauf hinter sich haben und somit wurde dieser Zeitplan mal so aufgestellt…

Stichwort Sieger – es platzierten sich jeweils auf den Plätzen 1 bis 3:
5km – Läufer:
1.Till Grommisch, TLV Germania Überruhr, 16:09
2.Andre Kraus, LAC Veltins Hochsauerland, 16:19
3.Andreas Schewalje, TUS Breckerfeld, 16:50

Läuferinnen:
1.Linn Kleine, LG Olympia Dortmund, 16:51
2.Prof. Francisca Tous Servera, Club natación Llucmajor (ESP), 18:21
3.Ann-Marie Bolz, Marathon Soest, 19:19

15km – Läuferinnen:
1.Fabienne Amrhein, MTG Mannheim, 53:03
2.Sigrid Bühler, LAZ Puma Rhein-Sieg, 57:47
3.Lena Hollmann, USC Bochum, 58:45

Läufer:
1.Amanal Petros, SV Brackwede, 45;51
2.Julius Scherr, LG Dorsten, 46:12
3.Christoph Uphues, TV Wattenscheid, 47:07
(alle Zeiten Nettozeiten)

Streckenrekorde: 43:33 Jean Weijts (BEL) 1986, 51:12 Claudia Metzner 1993

Zu erwähnen ist, dass sowohl die 15km Siegerin, als auch der 15km Sieger erstmalig bei diesem Silvesterlauf starteten und sich beide, ebenso wie etliche andere im Ziel Interviewten begeistert über die Stimmung an der ganzen Strecke und im Zielbereich zeigten.
Dazu trug sicher das sehr gute Wetter bei. Die Tagestemperatur lag während der Läufe stabil bei plus 14° und es herrschte ein für die Läufer angenehmer Rückenwind.

Fazit:
auch in der 36. Auflage ist Deutschlands größter Silvesterlauf seinem Ruf als einem der stimmungsvollsten sportlichen Jahresabschlüsse wieder einmal voll gerecht geworden. Die anwesenden Zuschauer bleiben bis zum Schluss, teils in dichten Reihen an den Absperrgittern, die dafür sorgten, dass es keine „Querläufer“ gab.

Die Streckenposten haben ihre Dienst lobenswert gut getan, sodass auch von unterwegs keine Probleme bekannt wurden.
Die Hilfsdienste hatten einen ruhigen Tag. Es wurden wenige Personen kurz zur Abklärung von Unwohlsein betreut.

Alles zum Lauf, der Link zu den Ergebnissen, Fotos und etwaigen Berichten unter: www.silvesterlauf.com

Meine Impressionen, so weit ich diese erstellen konnte.
Der Hautjob liegt ja bei der Moderation, wobei ich jede einzelne Startnummer ins Laptop eintippen musste.
Stichwort Startnummern – es wurden bis lange nach den Starts und somit auch noch während Aktive ins Ziel einliefen Gemeldete erfasst, sodass ich im Ziel über längere Zeit noch nicht alle Datensätze hatte. So konnte ich die 5er leider nicht alle nennen…

Fotos: – graue Startnummern 5km / rote Startnummern 15km

36. Winterlaufserie Rheinzabern 2017 / 2018

Immer am dritten Adventsonntag startet im südpfälzischen Rheinzabern, am Ortsausgang Richtung Jockgrim, diese Traditionsveranstaltung. Und traditionell ist es der Lauf über 10km auf vermessener Strecke, der in einer großen Runde absolviert wird.
Dem 10er folgt dann dieses Mal am 14. Januar der Lauf über 15km und am 11. Februar der Abschluss der Serie mit den 20km.
NEU ist bei den beiden Folgeterminen jeweils eine Unterdistanz. So wird am 14.01.2018 vor dem 15er, bereits um 09:45 Uhr ein Lauf über 5km angeboten. Außerdem beim 20er-Start am 11.02.2018 zusätzlich ein Lauf über 10km; dieser wird zeitgleich mit der Hauptdistanz um 10:05 angeschossen.

Hiermit wird Aktiven, die sich an die längeren Strecken noch nicht, oder nicht mehr heranwagen die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer gut organisierten Veranstaltung, quasi gemeinsam mit den Langstrecklern den Lauf zu absolvieren.

In der Sporthalle werden die Startnummern ausgegeben, kann noch nachgemeldet werden, werden Speisen und Getränke angeboten und finden die jeweiligen kurzen Tages –  Siegerehrungen statt; ebenso am Ende die Ehrung der Serien- und Teamwertung.

Stichwort Nachmeldungen: es waren auf der Vormeldeliste, die ich samstags vom Team Baumann bekam nur 640 Personen verzeichnet. Das waren recht wenige Interessenten, sind es doch sonst vor Öffnung der Nachmeldetische bereits Zahlen die gegen 800 gehen.

Zum Tagesende hin waren aber dann wieder deutlich über 1.000 Personen nicht nur gemeldet, sondern mit exakt 1.232 Ergebnissen auch die erwartete Zahl im Ziel…

Platzierungen vorne:
Läufer:
1.Clemens Bleistein, LG Stadtwerke München, 29:53 – neuer Streckenrekord
2.Jannik Arbogast, LG Region Karlsruhe, 30:32
3.Miebale Ademicale, TV Alzey, 30:40

Läuferinnen:
1.Lena Berg, Engelhorn Sports Team, 35:24
2.Johanna Flacke, LG Region Karlsruhe, 35:29
3.Eirini Tsoupaki, Engelhorn Sports Team, 35:43

Nachstehend Impressionen, so weit ich Aktive erwischte, da ich ja auch noch mein Mikrofon bedienen musste und jede Startnummer manuell ins Laptop eintippen musste…

Vorher

Nach km 7+

Zielzuläufe

13. Nachtwächterlauf Ottweiler, 09.12.2017

242 Ergebnisse 10km
365 Ergebnisse   5km

So wie in den Vorjahren waren Start und Ziel am Schlossplatz, unmittelbar unterhalb des imposanten Schlosstheaters.

Hier war auch die Organisation untergebracht, wurden die Startnummern der Vorgemeldeten ausgegeben, hier konnte nachgemeldet werden, es gab Speisen und Getränke und hier fanden auch die Siegerehrungen statt.

Auf dem Platz war der große Bogen des Titelsponsors ausgebaut, flankiert vom Fahrzeug von www.meisterchip.de und von meinem Gefährt.

 

Mein Standplatz zur Moderation war genau gegenüber der Startlinie, wo die Aktiven in 2 bzw. 4 Runden vorbeiliefen.
Der Bürgermeister Holger Schäfer war anwesend, begrüßte die Aktiven und Zuseher und zählte zurück zum Startschuss.

Es gab den gemeinsamen Start für 5km und 10km mit einem lauten Handböller, der vom oberhalb gelegenen Wehrturm abgegeben wurde.

 

„Angesichts der Witterung können wir heute kein Führungsfahrrad einsetzen“, so die offizielle Erklärung. Somit wurde es schwer die jeweilige Spitze zu erkennen, weil eigentlich liefen ja bei 2 Distanzen 4 Wettbewerbe: weiblich 5km, männlich 5km; weiblich 10km, männlich 10km.
Außerdem kam es zu mehrfachen Überrundungen, lagen doch die Endzeiten der 10km z.B. zwischen 32min und 1:31 Std., also 285% der Siegerzeit.

Da es beim Start um 17:30 ebenfalls dunkel war und die Strecke nicht extra beleuchtet, auch um die Wirkung der Fackeln nicht zu verfälschen, war es entsprechend schwer, die Führenden zu erkennen.

Der Hinweis, dass die Aktiven der 5km auf der Startnummer zusätzlich einen roten Punkt hatten, war natürlich ebenfalls eher ein Gag…

 

5 km:
1.Sarah Laschinger, TV Auersmacher, 18:11 (Siegerin 2016 in 18:44)
2.Hannah Rödel, LC Rehlingen, 18:40
3.Sophie Theobald, LAZ Saarbrücken, 19:00

1.Paul Weindl, DJK St. Ingbert, 15:58
2.Chris Ziemer, DJK SG St. Ingbert, 16:06
3.Nick Ziegler, LT Phoenix Dudweiler, 16:12

10 km:
1.Katharina Rausch, LA Team Saar, 38:20 (Siegerin 2016 in 39:17)
2.Martina Schuhmacher, LC Rehlingen, 39:39
3.Claudia Seel, TV Kirkel, 42:07
(aktuelle Streckenbestzeit von Michaela Schedler 36:14)

1.Tobias Blum, LC Rehlingen, 32:21
2.Marc Trautmann, DJK SG St. Ingbert 32:28
3.Florian Lauck, LSG SB Sulzbachtal, 34:12
(aktuelle Streckenbestzeit von Heiko Baier 31:12)

Fazit:
Ein stimmungsvoller Lauf in einem schönen Umfeld.

Die Aktiven finden nicht nur eine gut geführte Strecke, sondern auch die notwendige Infrastruktur in Form von Sanitärräumen an verschiedenen Stellen und dem Schlosstheater mit dem großen Saal, wo die Möglichkeit besteht, sich vorher, hinterher oder als Zuschauer auch zwischendurch aufzuhalten.

Die Temperatur war ok., das Thermometer sank nur bis auf knapp minus 2 Grad…

Alles zum Verein: http://www.lauftreff-tvottweiler.de/joomla/index.php
Ergebnisse: http://my3.raceresult.com/82546/results?lang=de

29. Weihnachstmarktlauf Landstuhl, 03.12.2017

im Ziel 461 Aktive

„What the hell is going on?“ fragte sich mancher Besucher der zeitweilig nassen und nicht sehr gemütlich wirkenden Innenstadt von Landstuhl. Es kommen, angesichts der Nähe zur Airbase auch US Bürger zum German Weihnachts Market und wunderten sich, dass die Straße abgesperrt war.

Die beiden Starts dieses Laufs – 1.300m Kids um 12:30 und 7.600m (theoretisch) ab der WJ/MJ U16 um 13:00 finden auf der Kaiserstraße vor der Sickingensporthalle statt.
In der Halle ist die Organisation der LLG Sickingenstadt Landstuhl untergebracht.
Die Startnummern der Vormelder werden hier ausgegeben, es kann noch nachgemeldet werden und Speisen und Getränke sind ebenfalls vorhanden. Auch die Siegerehrungen finden in der Halle statt.

Vom Start aus laufen die Kids in einer langen Gerade, nur über die Kaiserstraße direkt zum Ziel am Weihnachtsmarkt.

Die „Langstreckler“ beginnen mit einer kürzeren Auftaktrunde um danach 3 gleichlange Runden nachzulegen. Nach der zweiten Runde insgesamt gibt es für den schnellsten Läufer und die schnellste Läuferin eine Spurtprämie.

Die Prämien holten sich die zu diesem Zeitpunkt bereits führenden späteren Erstplatzierten.

Bei den Läufern hatte sich schnell ein Duo gebildet, dem zunächst noch eine mehrköpfige Gruppe folgte. Im weiteren Verlauf verkleinerte sich die Gruppe der Verfolger jedoch und es kam zu deutlichen Endplatzierungen.

Mit Tim Könnel siegte erneut der Sieger der Jahre 2014, 2015 und 2016 und avancierte mit seinem vierten Sieg zum bisher erfolgreichsten Läufer, was die Siege angeht.

Schnellster war im Jahr 1990 Daniel Oralek aus der damaligen CSFR in 21:52.
Wer sich die Ergebnislisten der letzten Jahre ansieht, wird bei Tim Könnel in 2016 eine 21:13 entdecken und somit eine „Streckenbestzeit“. Diese kam aber nur dadurch zustande, dass die Strecke aufgrund einer Baumaßnahme verkürzt wurde.

1.Tim Könnel, TUS 06 Heltersberg, 22:47
2.Max Kirschbaum, Asics Frontrunner, 24:40
3.Felix Rahm, LC Donnersberg, 25:05

Die Läuferinnen sind immer in irgendeinem Pulk der Läufer unterwegs, so auch dieses Jahr wieder. Von Anfang an jedoch klar als Führende zu erkennen war mit Natscha Hartl ebenfalls eine Aktive vom TUS 06 Heltersberg. Sie dominierte den Lauf und platzierte sich am Ende auf Gesamtplatz 31.

Sieben Plätze dahinter die bisher erfolgreiche Läuferin in Landstuhl: Josefa Matheis von der TSG Eisenberg hat hier bereits in den Jahren 1995, 2000, 2003, 2004 2006, 2008 und 2015 auf „1“ gestanden.

Der bestehende Streckenrekord stammt aus dem Jahr 2013 mit 25:38, gehalten von Aline Krebs.

1.Natascha Hartl, TUS 06 Heltersberg, 28:32
2.Josefa Matheis, TSG Eisenberg, 29:03
3.Regina Höhn, TV Rodenbach, 30:23

Fazit:

Das schlechte Wetter mit (Schnee)Regen trug augenscheinlich dazu bei, dass die Teilnehmerzahl leider unter den 482 Ergebnissen des Vorjahres blieb. Das größte Feld stammt aus dem Jahr 2006 mit 624 Ergebnissen.

Es war nass und die Aktiven liefen ins Ziel immer durch eine kleine Pfütze, die ihr Wasser bis zu mir am Tisch spritzte. Was sagt der Westfale „es war usselig!“

Alles zum Lauf und der Link zu den Ergebnissen von Meisterchip.de finden sich über: http://www.llg-landstuhl.de/weihnacht.html

Hier ist auch der nächste Termin erwähnt: 17.03.2018 21. Nanstein-Berglauf.

25. Christkindllauf Wiedenbrück, 01.12.2017

Meldungen 1.401 Finisher 1.211 = 86%

Jedes Jahr ist vor dem Lauf das Thema „wie schnell waren die Startnummern vergeben?“

Wie schnell es in diesem Jahr genau war, weiß ich nicht. Klar ist nur – es waren deutlich unter 5 Minuten. Gemeldet werden können nur einzelne Interessenten, also keine pauschalen Meldungen für Gruppen, Vereine, Familien etc.
Das macht das Ganze ein wenig knifflig. Es wird auf der Seite der LG Burg vorher genau mitgeteilt, wann der Meldeserver von Mikatiming scharf geschaltet wird. Dann sitzen die Leute am Rechner und versuchen, ihre Meldungen abzugeben. Das gelingt aber jedes Jahr „fast 1.500“ Personen…

Ausgabe der Startnummern ist immer im Stadthaus, neben der Kirche und auch neben dem Christkindlmarkt. Auf dem Christkindlmarkt steht eine große Bühne, die nach dem Lauf, gegen 20:30 Uhr dann genutzt wird für die Siegerehrungen.

Start und Ziel befinden sich in der Langen Straße, wo alles zum 4 – Runden – Lauf aufgebaut wird. Direkt hinter dem Zielbereich befindet sich der Konrad-Adenauer-Platz, wo die Zielverpflegung ausgegeben wird; hier hatte die Feuerwehr ihre neue Beleuchtung in Betrieb.

Vor Ort waren einige Aktive, die hier schon gewonnen haben. In der Spitze der erfolgreichste Teilnehmer bisher und wie es aussieht, wohl auch für die Zukunft: Elias Sansar hat den Lauf zwischen 2001 und 2009 neun Mal hintereinander auf Platz 1 beendet! Danach hat es dann nicht mehr geklappt mit seinem Versuch, den zehnten Sieg zu erlaufen. Das gelang ihm aber dieses Jahr beim Hermannslauf, den er zum zehnten Mal für sich entscheiden konnte.

Zweiter beim Hermann 2017 wurde der anwesende Robiel Weldemichael, der ursprünglich aus Eritrea kommt. Und er wurde auch Zweiter, sowohl 2016, als auch in diesem Jahr.

Jan Simon Hamann, hamburg running, hat ebenfalls zwei Mal den Christkindllauf gewonnen und zählte somit ebenfalls zu den Favoriten.

Bei den Läuferinnen waren ebenfalls ehemalige Siegerinnen am Start:
mit Christl Dörschel die Siegerin von 2014. Michelle Rannacher, die Vorjahressiegerin. Und auch sowohl Heike Mohn (ex. Saeger) und Antje Strothmann (ex. Pohlmann) – die Beiden wechselten sich zwischen 1996 und 2000 ab mit den Siegen, mit dem 3maligen Erfolg für Antje. In diesem Jahr machten sie einen Genusslauf und beendeten auf den Plätzen 83 und 85 mit viel Spaß im Gesicht…

Im Lauf der Frauen waren die Plätze 1 und 2 längere Zeit ziemlich offen. Erst in der letzten Runde drehte es dann vorn noch einmal und die Siegerin von 2017 setzte sich vor der Siegerin von 2014 durch.

Bei den Frauen siegte Michelle Rannacher von der heimischen DJK Gütersloh in 37:15 min. mit acht Sekunden Vorsprung vor Christl Dörschel (37:24 min.) von der SG Wenden, der Siegerin des Jahres 2014. Auf den Plätzen folgten Nele Weike (39:16 min. / SV  1860 Minden), Victoria Willcox Heidner (40:24 min. / LC Solbad Ravensberg) und Raija Schmidt (40:40 min. / Aaseesportler).
Bestehende Streckenbestzeit: 35:01- Ilona Pfeiffer 2008

Im Lauf der Männer gab es einen neuen Sieger, der nach einem Fußbruch im Mai 2016 erneut seine Stabilität in einem anspruchsvollen Lauf bestätigen konnte. In Bautzen bei den deutschen Meisterschaften lief Karsten Meier von der LG Braunschweig dieses Jahr einen neue 10.000m PB von 29:40

Bereits nach der ersten Runde hatte sich ein Duo an der Spitze der Männer abgesetzt, deren Endplatzierungen zu keiner Zeit in Gefahr waren. In der letzten der 4 Runden zog der spätere Sieger dann das Tempo noch mal an und konnte sich deutlich absetzen. 

Die Männerkonkurrenz konnte Karsten Meier von der LG Braunschweig in 30:35 min. für sich entscheiden und verpasste damit den Streckenrekord von Amanal Petros aus dem Jahr 2014 nur knapp um 17 Sekunden. Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr Robiel Weldemichael von ‚Delbrück läuft‘ in 31:11 min. Es folgten der Sieger der Jahre 2010 und 2011 Jan Simon Hamann (31:52 min. / hamburg running), Nicolai Riechers (32:02 min. / Osnabrücker TB) und der neunmalige Sieger der Jahre 2001 bis 2009 Elias Sansar (32:39 min LG Lage Detmold Bad Salzuflen).
Bestehende Streckenbestzeit: 30:18 – Amanal Petros 2014

Fazit:
Der Christkindllauf Wiedenbrück ist seit 1993 ein kontinuierlich gewachsener und immer sehr stark gefragter Lauf in Ostwestfalen.
Darüber hinaus reisen Aktive von weiter her an, dieses Jahr z.B. auch aus der Schweiz.

Alles zum Lauf und den Ergebnissen unter: https://www.lgburg.de/

Hier ein paar Fotos (mit meiner nicht – Lieblingskamera bei schwierigen Lichtverhältnissen). Sorry !!!

 

Das wars beim Christkindllauf 2017.
Nächster Termin: 24.06.2018 – 6. STAFFEL Marathon der LG Burg Wiedenbrück…