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33. Bönener Lauf – 3. Lauf am Förderturm Bönen, 14.01.2018

gemeldet: 522 – im Ziel: 482 = 92%

Bis zum Jahr 2015 fand insgesamt 30 Mal der beliebte Lauf „rund um das Golddorf Flierich“ statt. Start und Ziel war an der Ermelingschule in Lenningsen. Hier standen die Sanitärräume zur Verfügung, das Foyer und die große Sporthalle. Diese Schule wurde 2015 geschlossen, sodass sich die Lauffreunde Bönen überlegen mussten, ob sie ihren Lauf „sterben lassen“ würden, oder eine Ausweichstrecke suchten. Diese Strecke wurde gefunden und es fand im Jahr 2016 die Premiere am Förderturm statt.

Der Förderturm stellt das letzte Gebäude der Zeche Königsborn III/IV dar, dem lange Jahre größten Arbeitgeber in Bönen. Nach der Schließung der Zeche im Jahr 1981 wurden die anderen Gebäude abgerissen.
Heutzutage wird das ganze betreut von der Bürgerstiftung Förderturm Bönen und vom Förderverein Zeche Königsborn III/IV.

Im EG des imposanten Turms war die Abholung der Startnummern für Vormelder angesiedelt, ebenso ein Tisch, wo sich Interessenten den Volkslaufstempel abholen konnten. Eine kleine Auswahl an Getränken war hier ebenfalls im Verkauf.

Außen vor dem Turm wurden die offensichtlich unvermeidlichen Würstchen verkauft. Außerdem war der bekannte blaue Pavillon von www.photobello.de aufgebaut, wo der Fotopartner der Veranstaltung Fotos der Zieleinläufe der Aktiven in der Voransicht zeigte und auf Postkartengröße gegen eine kleine Summe ausdruckte.

Im I.OG konnte nachgemeldet werden und war in einem separaten Raum das Team der Zeitnahme untergebracht.

Noch eine Treppe rauf, im II.OG wurden Speisen und Getränke angeboten; es waren etliche  Kuchentische imposant bestückt.

Hier fanden später auch die Siegerehrungen statt.

Auf der großen Fläche vor dem Turm starteten um 10:30 die Schülerinnen und Schüler und kleinere Kinder bis zum Jahrgang 2012 über 2km, die in einer Schleife hinter dem Führungsradfahrer gelaufen wurden.

 

Bei den Junge siegte der Vorjahressieger Ben Rittscher von RW Unna in 6:57 (in 2017 7:19), bei den Mädchen auf Gesamtplatz 3 Nihal Benchellal, TGH Holzwickede in 7:50.

Um 11:00 war dann der Start über die 10km.
Nach dem Start wurde das Gelände ebenfalls nach links hinter dem Führungsradfahrer verlassen. Dann gab es ein Schild, welches in eine kleine Runde führte, die km 1 mit dem km 3 verband. Danach wurde bis zur Wende bei ca. km 6 gelaufen und auf direktem Weg zurück zum Förderturm.

Es platzierten sich:

Läufer:
1.Simon Dahl, Bunert Köln, 32:43 – neuer Streckenrekord
2.Roger Stanley, SV Brackwede, 33:08
3.Amanuel Desale, LG Ahlen, 34:55

 

Läuferinnen:
1.Christl Dörschel, SG Wenden, 37:14 – neuer Streckenrekord
2.Lisa Jaschke, Bunert Köln, 39:21
3.Sarah Metz, VfB Salzkotten, 41:16

Um 12:00 Uhr und um 12:30 fanden die angekündigten Siegerehrungen, zunächst für die 2km und dann für die 10km statt.

Fazit:
es ist immer schwierig, mit einer beliebten Sportveranstaltung einen Umzug zu vollziehen und die Szene dazu bewegen, diese Bewegung mitzumachen.
Sicher würde der „neue Lauf in Bönen“ noch eine größere Zahl von Aktiven vertragen, vielleicht muss aber noch etwas Zeit vergehen.

Der Lauf kann natürlich dadurch populärer werden, wenn im Kreis der Laufinteressenten stärker bekannt wird, dass es sich um eine gut organisierte Veranstaltung handelt und die Streck offensichtlich schnelle Endzeiten zulässt.

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Schön wars…

Alles zum Lauf unter: www.lauffreundeboenen.de – Fotos: www.photobello.de

25. Christkindllauf Wiedenbrück, 01.12.2017

Meldungen 1.401 Finisher 1.211 = 86%

Jedes Jahr ist vor dem Lauf das Thema „wie schnell waren die Startnummern vergeben?“

Wie schnell es in diesem Jahr genau war, weiß ich nicht. Klar ist nur – es waren deutlich unter 5 Minuten. Gemeldet werden können nur einzelne Interessenten, also keine pauschalen Meldungen für Gruppen, Vereine, Familien etc.
Das macht das Ganze ein wenig knifflig. Es wird auf der Seite der LG Burg vorher genau mitgeteilt, wann der Meldeserver von Mikatiming scharf geschaltet wird. Dann sitzen die Leute am Rechner und versuchen, ihre Meldungen abzugeben. Das gelingt aber jedes Jahr „fast 1.500“ Personen…

Ausgabe der Startnummern ist immer im Stadthaus, neben der Kirche und auch neben dem Christkindlmarkt. Auf dem Christkindlmarkt steht eine große Bühne, die nach dem Lauf, gegen 20:30 Uhr dann genutzt wird für die Siegerehrungen.

Start und Ziel befinden sich in der Langen Straße, wo alles zum 4 – Runden – Lauf aufgebaut wird. Direkt hinter dem Zielbereich befindet sich der Konrad-Adenauer-Platz, wo die Zielverpflegung ausgegeben wird; hier hatte die Feuerwehr ihre neue Beleuchtung in Betrieb.

Vor Ort waren einige Aktive, die hier schon gewonnen haben. In der Spitze der erfolgreichste Teilnehmer bisher und wie es aussieht, wohl auch für die Zukunft: Elias Sansar hat den Lauf zwischen 2001 und 2009 neun Mal hintereinander auf Platz 1 beendet! Danach hat es dann nicht mehr geklappt mit seinem Versuch, den zehnten Sieg zu erlaufen. Das gelang ihm aber dieses Jahr beim Hermannslauf, den er zum zehnten Mal für sich entscheiden konnte.

Zweiter beim Hermann 2017 wurde der anwesende Robiel Weldemichael, der ursprünglich aus Eritrea kommt. Und er wurde auch Zweiter, sowohl 2016, als auch in diesem Jahr.

Jan Simon Hamann, hamburg running, hat ebenfalls zwei Mal den Christkindllauf gewonnen und zählte somit ebenfalls zu den Favoriten.

Bei den Läuferinnen waren ebenfalls ehemalige Siegerinnen am Start:
mit Christl Dörschel die Siegerin von 2014. Michelle Rannacher, die Vorjahressiegerin. Und auch sowohl Heike Mohn (ex. Saeger) und Antje Strothmann (ex. Pohlmann) – die Beiden wechselten sich zwischen 1996 und 2000 ab mit den Siegen, mit dem 3maligen Erfolg für Antje. In diesem Jahr machten sie einen Genusslauf und beendeten auf den Plätzen 83 und 85 mit viel Spaß im Gesicht…

Im Lauf der Frauen waren die Plätze 1 und 2 längere Zeit ziemlich offen. Erst in der letzten Runde drehte es dann vorn noch einmal und die Siegerin von 2017 setzte sich vor der Siegerin von 2014 durch.

Bei den Frauen siegte Michelle Rannacher von der heimischen DJK Gütersloh in 37:15 min. mit acht Sekunden Vorsprung vor Christl Dörschel (37:24 min.) von der SG Wenden, der Siegerin des Jahres 2014. Auf den Plätzen folgten Nele Weike (39:16 min. / SV  1860 Minden), Victoria Willcox Heidner (40:24 min. / LC Solbad Ravensberg) und Raija Schmidt (40:40 min. / Aaseesportler).
Bestehende Streckenbestzeit: 35:01- Ilona Pfeiffer 2008

Im Lauf der Männer gab es einen neuen Sieger, der nach einem Fußbruch im Mai 2016 erneut seine Stabilität in einem anspruchsvollen Lauf bestätigen konnte. In Bautzen bei den deutschen Meisterschaften lief Karsten Meier von der LG Braunschweig dieses Jahr einen neue 10.000m PB von 29:40

Bereits nach der ersten Runde hatte sich ein Duo an der Spitze der Männer abgesetzt, deren Endplatzierungen zu keiner Zeit in Gefahr waren. In der letzten der 4 Runden zog der spätere Sieger dann das Tempo noch mal an und konnte sich deutlich absetzen. 

Die Männerkonkurrenz konnte Karsten Meier von der LG Braunschweig in 30:35 min. für sich entscheiden und verpasste damit den Streckenrekord von Amanal Petros aus dem Jahr 2014 nur knapp um 17 Sekunden. Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr Robiel Weldemichael von ‚Delbrück läuft‘ in 31:11 min. Es folgten der Sieger der Jahre 2010 und 2011 Jan Simon Hamann (31:52 min. / hamburg running), Nicolai Riechers (32:02 min. / Osnabrücker TB) und der neunmalige Sieger der Jahre 2001 bis 2009 Elias Sansar (32:39 min LG Lage Detmold Bad Salzuflen).
Bestehende Streckenbestzeit: 30:18 – Amanal Petros 2014

Fazit:
Der Christkindllauf Wiedenbrück ist seit 1993 ein kontinuierlich gewachsener und immer sehr stark gefragter Lauf in Ostwestfalen.
Darüber hinaus reisen Aktive von weiter her an, dieses Jahr z.B. auch aus der Schweiz.

Alles zum Lauf und den Ergebnissen unter: https://www.lgburg.de/

Hier ein paar Fotos (mit meiner nicht – Lieblingskamera bei schwierigen Lichtverhältnissen). Sorry !!!

 

Das wars beim Christkindllauf 2017.
Nächster Termin: 24.06.2018 – 6. STAFFEL Marathon der LG Burg Wiedenbrück…

16. Münster Marathon, 10.09.2017

Es gibt ja für Münster den Satz bzw. das Klischee „entweder es regnet, oder die Glocken läuten…“

Aber es sah nicht einen Moment lang nach Regen aus.

Am Vortag war das noch alles anders. Als ich in Richtung Münster unterwegs war, gab es viel Regen und auch der Himmel über Münster wies noch deutliche Bewölkung auf mit sich auftürmenden Wolkenbergen.

Abends war es noch bedeckt, aber als ich nachts im Hotel aus dem Fenster sah, kam der Mond heraus und die Wolkendecke lichtete sich. Und morgens um 07:00 Uhr war der Himmel schon fast klar, allerdings waren es nur 7°…

An meinem „alten Platz“ in Gievenbeck, bei km 36 baute ich dann auf, verband mein Laptop mit dem Netz und dem Server der Zeitnehmer. Es war im weiteren Verlauf allerdings dann schon manchmal mühsam, da ich Teilnehmerdaten nur online bekam, also immer darauf angewiesen war, Netz zu haben, was nicht immer stabil funktionierte. So musste ich leider viele Aktive ungenannt vorbeilaufen lassen.

Und als die Spitze kam, war es auch wie immer.

Vorne liefen die ostafrikanischen Gazellen, die sich aus einer ehemaligen afrikanischen Führungsgruppe heraus gelöst hatte. Durch die Verfolgung der Zeiten der Kontrollsysteme in einem anderen Serverfenster war zu sehen, dass am km 30 noch eine größere Gruppe zusammen war.

Danach kamen dann die beiden schnellsten deutschen Läufer, Elias Sansar LG Lage Detmold – 10facher Hermannslauf Sieger und Maciek Miereczko VFB Erftstadt Multisport (10. beim MS Marathon 2016).

Im Feld der Frauen war es ähnlich – zunächst schnelle ostafrikanische Mädels und dann mit Christl Dörschel SG Wenden die zum Ende hin beste deutsche Läuferin.

Es gab für die Endzeiten ab 3:00 Stunden bis 5:00 Stunden sog. Brems- und Zugläufer. Hier konnten sich Aktive an die erfahrenen Personen anhängen mit der Gewissheit, zur angegebenen Endzeit den Prinzipalmarkt zu erreichen.

Anwesend waren auch 2 „Drachen“, die die Aktiven begrüßten, das eine oder andere kleine Kind irritierten und insgesamt zur guten Stimmung beitrugen.

Zu beobachten war, dass „der Münsterländer“ wohl pünktlich zu Mittag isst. Kurz nach 12:00 Uhr lichteten sich die Zuschauerreihen deutlich…

In Sichtweite meines Standortes startete außerdem um 13:00 Uhr ein 6,2km Lauf für Aktive, die sich nicht an die 42,195 km herantrauten. Es war ein Einsteigerlauf des Partners AGRAVIS. Im gleichmäßigen Tempo von 6:30 bis 7:00 min/km wurde gelaufen.

Meine Impressionen: