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38. Rodgauer WLS, 10km, 06.01.2018

Start und Ziel dieser beliebten Serie sind seit einigen Jahren im Stadion, wo die Infrastruktur natürlich deutlich besser ist, als z.B. an der sog. Waldfreizeitanlage wo vor vielen Jahren mitten im Wald Start und Ziel war.

Neu ist seit dem ersten Start dieser Jahreswechsel übergreifenden Serie am 04.11.2017, dass sich der Start auf der Gegenseite des späteren Zieleinlaufs befindet und somit zum Start zunächst ca. 300m im Stadionrund gelaufen werden. Das Ziel wird von der Rückseite her durchlaufen, wo über die Systeme von www.maxx-timing.de gleichzeitig sichergestellt wird, dass alles Aktiven in der Startrunde erfasst werden. Trotzdem wird nur die Bruttozeit, also die Zeit, welche mit dem Startschuss in Gang gesetzt wird, gewertet.

Von den gestarteten 338 Personen ereichten letztlich 337 das Ziel, 101 Läuferinnen und 236 Läufer.

Nach dem letzten Lauf am 03.02.2018 findet dann die Serien-Siegerehrung statt und auch erst dann lässt sich was sagen zu den Erfolgreichsten dieser 38. Auflage. Denn auch wenn jetzt nach dem dritten Lauf bereits Aktive 3 Ergebnisse haben gibt es natürlich auch potentielle Aktive, wir z.B. Kerstin Bertsch, Franziska Baist, oder Melanie Konstanze Buhtz, die erst 2 von 3 Läufen absolviert haben, bei den Frauen aber auf 1 und 2 liegen. Entscheiden wird sich auch diese Serie erst am 03. Februar, wenn dann nach den 3 schnellsten Ergebnissen gewertet wird…

Deshalb macht es auch keinen Sinn aus den vorliegenden Zwischenergebnislisten hier irgendwelche virtuellen Favoriten zu nennen; da reicht ein Schnupfen während der 4 Wochen, oder ein sonstiger Grund, der eine Teilnahme am Schlusslauf verhindert. Hier ist Geduld gefragt. Wer dennoch die Listen einsehen möchte, bitte den Weg über den Zeitnehmer www.maxx-timing.de gehen.

Start zum letzten Lauf ist wieder um 15:00 Uhr mit (theoretisch) 1:15 Std. Zeitnahme. Ort des Geschehens ist das Maingau-Energie-Stadion am Weichsee in Rodgau.

Zieleinläufe, 3xxx – Nummern keine Serienteilnehmer:
Wichtig: Bilder entsprechen am Ende nicht (mehr) der Einlaufreihenfolge, sorry…

39. Osterlauf, JSK Rodgau

25km – 117 Finisher
10km – 232 Finisher

Es war zum Ende hin schon enttäuschend, dass noch nicht einmal 350 Personen ins Ziel kamen. Das Team rund um Detlev Gumbmann hatte mit 500 möglichen Teilnehmern geliebäugelt, aber:

Es regnete während der Anfahrt.
Es regnete während des Aufbaus.
Er regnete stark während des Aufwärmens der Aktiven.
Es regnete stärker bei beiden Starts.
Es regnete fast während der gesamten Laufzeit.

Allein zum Abbau war es dann kurzzeitig relativ trocken…

Da ist es sicher nicht erstaunlich, dass nicht Viele den Weg ins Stadion fanden, um ihre Startnummern abzuholen und später beim 25km Lauf um 10:00 Uhr oder beim 10km Lauf um 10:30 zu starten.

Start beider Distanzen war vom Stadion aus gesehen in Richtung Waldfreizeitanlage und dann dort an 2 unterschiedlichen Stellen auf dem Weg. Dort wurden alle von Detlev Gumbmann begrüßt und dann führte Hermann Fongar die 25er und Lorenz Köhl das 10er Feld per Rad an.
Anfangs war die Strecke für beide Distanzen gleich. Die 10er bogen dann zwischendurch beim Posten 5 direkt nach rechts zum Posten 8 ab.

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Hermann Fongar meldete sich von unterwegs und teilte mit, dass der Führende und später souveräne 25km Sieger – Vorsprung 6:28 – den km 5 nach ca. 17:40 und den km 10 nach ca. 35:40 passierte. Das war ein Schnitt von (gemittelt) 3:33/km. Er hatte am km 10 bereits einen solch großen Abstand, dass die Verfolger nicht mehr wahrnehmbar waren.

Die 10km Aktiven erreichten dann das Tor zum Einlauf ins Stadion an dem Punkt, wo die 25er weiter geradeaus  in die zweite identische Runde und zum Ende hin ins Stadion hinein liefen.

Hier war das Team von https://www.maxx-timing.de/ergebnisse vor Ort und realisierte die Zeitnahme per eigenem Startnummern – Transponder.

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Detlev Gumbmann (rechts) und die Zeitnehmer

Ich wartete mit ein paar wenigen Zuschauern und Angehörigen ebenfalls (im Regen) auf die Ankunft der Gestarteten.

Erstaunlich sind die beiden Streckenbestzeiten, die bei dieser Witterung nun wirklich nicht zu erwarten waren. Erstens war der Boden nass, teils tief und es herrschte auch in Böen frischer (Gegen-) Wind.

Hier die Stockerlplätze:
10km Läufer:
Solomon Merne Eshete, SSC Hanau Rodenbach 31:53 – neuer Streckenrekord
Berachev Kifle, Egelsbach, 32:02
Aaron Bienefeld, SSC Hanau Rodenbach, 32:21
alle 3 Zeiten lagen unter dem alten Streckenrekord von 33:15 !

Läuferinnen:
Tania Moser, SPIRIDON Frankfurt, 37:20
Anna-Katharina Plinke, LG Telis Finanz Regensburg, 37:49
Kerstin Bertsch (Straub); SSC Hanau Rodenbach, 40:06
bestehender Streckenrekord: 34:40

25km Läuferinnen:
Laura Chacon Biebach, 1:35:19 – (Vorjahressiegerin) neuer Streckenrekord
Veronika Ulrich, Nowalala Sports Offenbach, 1:47:43
Anke Werner, ASC Darmstadt, 1:48:04

Läufer:
Tobias Hegmann, TSG Kleinostheim, 1:32:43
Calogero Parisi, marathon team ketsch, 1:39:10
Stephan Schallenberg, 1:39:37
bestehender Streckenrekord 1:23:54

Alle Siegerehrungen fanden rund um das trockene Zelt statt.

Meine Impressionen der 10km – ich habe nicht alle Platzierten:

 

Und die erwischten 25er:

 

Hinter dem Feld der 25km kam Karin Schliessmann, die Handbikerin vom Verein, die es auch wahrlich nicht leicht hatte und deren Einsatz umso höher bewertet werden muss !

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Karin Schliessmann, kalte Finger !!!

Alles zum Lauf und weiteren Veranstaltungen:
http://www.tgmsvjuegesheim.de/

41. Wintersteinlauf, 19.03.2017

Immer im März wird in Friedberg / Taunus der Lauf in Angriff genommen, bei dem es in der Spitze nicht nur über 30km Länge geht, sondern auch 402 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
Das ist aber nur die Königsstrecke. Außerdem werden noch 10km mit ca. 125 Höhenmetern angeboten, ein flacher 5km Einsteigerkurs, sowie 5km und 10km für (Nordic-) Walker.

Leider ist auch hier die Tendenz zu beobachten, die bei fast allen kleineren Laufveranstaltungen seit einigen Jahren vorherrscht: die Teilnehmerzahlen stagnieren, oder entwickeln sich nach unten.
In Friedberg hieß das 589 gemeldete Teilnehmer. Im Ziel: 325 über 30km; 168 über 10km; 38 über 5km; 4 im 10km Walking, keine 5km Walker. Das macht insgesamt eine Zahl von 535 = 91%.
Diese Relation der Gemeldeten zu den Finishern ist zunächst sicher einmal nicht schlecht. Aber die Entwicklung der letzten Jahre sagt leider was Anderes. 2016: 604; 2015: 598; 2014:  773. Wer noch weiter zurück schaut, sieht Jahre wie 2009 mit 1047, 2008 mit 1051 und 2006 und auch 2005 mit ebenfalls jeweils über 1.000 Meldungen.

Es mag an diesem Sonntag auch am Wetter gehangen haben.
Es war teils böig, Regen war angesagt und auch mit Temperaturen, die in der Tagespitze die 16° erreichten, hatten sicher nicht viele Leute gerechnet; durch den Wind fühlte sich das auch anders an.

Alles findet rund um die Henry-Benrath-Schule statt, wo auf der einen Seite gestartet und auf der anderen (Parkplatz) Seite gefinisht wird. 3 Starts: 09:30 Uhr 30km, 09:50 10km (mit Walking) und 10:30 5km.

Alle laufen dann auf einem sehr langen, geraden Weg raus auf die Strecken. Dies ist später in Gegenrichtung die Zielgerade, führt noch über eine kleine Querstraße, zum Ende hin wieder auf dem langen Weg ins Ziel, parallel zu einem kleinen Bach.

Von unterwegs meldete Jörg Rosskopf, der ~ 3km vor dem Ziel postiert war die ersten Männer und Frauen der Langstrecke.

Bevor diese aber letztlich ins Ziel liefen, waren zunächst die 10km Finisher dran.
Hier platzierten sich:
1.Sebastian Casper, AHB, 35:19
2.Dominik Müller, LGLO, 36:11
3.Christian Spaich, TSG Oberursel, 37:59

1.Leah Wagner, SV Fun-Ball Dortelweil, 44:07
2.Annette Spilles, Tus Kreuzweingarten, 44:23
3.Tanja Weber, Triathlon Wetterau, 46:15

Die bestehenden Streckenrekorde (seit 2005):
Jörn Harland (2015) 31:39
Franziska Rachowski (2014) 38:03

Nachdem die 10er zu großen Teilen das Ziel erreicht hatten, tauchten die ersten 5km Aktiven auf und bildeten das Treppchen wie folgt:

1.Sebastian Bienert, LG BSN, 16:55
2.Oliver Fischer, Marburg, 18:44
3.Michael Wiener, LG ovag Friedberg-Fauerbach, 19:00

1.Eva Sulzer, LSC Bad Nauheim, 20:50
2.Anne Neidhardt, Karlsruher Lemminge, 22:09
3.Jutta Heim-Buchner, TVE, 23:43

Dann erfolgten zwischenzeitlich die Meldungen von Jörg Rosskopf und es tauchte in weiter Ferne der Führungsradfahrer mit dem Sieger der 30km auf.
Erfreulich war, dass es sich um einen RUNNERS POINT Kollegen aus Gießen handelt, der an diesem Tag offensichtlich die besten Beine hatte. Ich muss allerdings auch erwähnen, dass seine Siegerzeit eine der komfortabelsten Zeiten eines Platzes 1 der letzten Jahre ist.

1.David Schön, TSV Krofdorf-Gleiberg, 1:57:50
2.Henrik Apel, ASC Marathon Friedberg (ausrichtender Verein), 2:00:56
3.Harald Horstkotte, Schmitten, 2:02:05

Platz 14 und damit den Sieg der AK 60 erreichte mein RUNNERS POINT Kollege Ulrich Amborn für die LG Offenbach in 2:06:17

Eine Überraschung erlebten wir bei den Läuferinnen. Wir – mein regionaler „Mit-Moderator“ und ich hatten uns darüber unterhalten, dass die Vorjahres 10km – Siegern Lena Becker (42:40) in der Schule vor den Starts gesehen worden war. Wir gingen natürlich davon aus, dass sie versuchen würde, ihren Sieg auf der Strecke zu wiederholen. Als aber immer mehr 10er das Ziel erreicht hatten, machten wir uns Gedanken und hatten als eine mögliche Erklärung, dass sie „raus sei“.
Aber ganz im Gegenteil. Sie hatte sich in diesem Jahr für die Langstrecke entschieden und kam als Erste in Sicht und damit zum Ziel. Und nicht nur als Erste, sondern mit einem Abstand zur Zweiten, der 12:10min betrug!

1.Lena Becker, TGV Schotten, 2:07:26
2.Carina Volkmuth, TV Großostheim, 2:19:36
3.Karin Hahnfeld, MTV 1846 Gießen, 2:21:40

Die schnellsten Zeiten der vergangenen 12 Jahre:
Philipp Büttner (2007) 1:39:03
Kerstin Bertsch (2014) 1:59:23

Die Siegerehrungen fanden wieder in der Schule statt, wohin mein Mit-Moderator zwischendurch wechselte und alle Ehrungen durchführte.

Abgeschlossen wurde der Lauf mit dem letzten Finisher der Langstrecke, der als amtierender Bürgermeister eines nahe gelegenen Ortes in 4:02:10 zwar leicht das 4-Stunden-Limit überzog, aber als Person des öffentlichen Lebens dann „Personenschutz“ erfuhr…

Fazit:
Eine gut organisierte Veranstaltung, die leider an der allgemeinen Entwicklung der Laufveranstaltungen leidet. Da sich hier keine App einsetzen lässt und alles selbst, und dann noch schwitzend absolviert werden muss, ist die Nachfrage aus den Kreisen der jüngeren und älteren Pubertisten stark rückläufig.

Ergebnisse unter: http://my3.raceresult.com/66290/?lang=de#