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25. Christkindllauf Wiedenbrück, 01.12.2017

Meldungen 1.401 Finisher 1.211 = 86%

Jedes Jahr ist vor dem Lauf das Thema „wie schnell waren die Startnummern vergeben?“

Wie schnell es in diesem Jahr genau war, weiß ich nicht. Klar ist nur – es waren deutlich unter 5 Minuten. Gemeldet werden können nur einzelne Interessenten, also keine pauschalen Meldungen für Gruppen, Vereine, Familien etc.
Das macht das Ganze ein wenig knifflig. Es wird auf der Seite der LG Burg vorher genau mitgeteilt, wann der Meldeserver von Mikatiming scharf geschaltet wird. Dann sitzen die Leute am Rechner und versuchen, ihre Meldungen abzugeben. Das gelingt aber jedes Jahr „fast 1.500“ Personen…

Ausgabe der Startnummern ist immer im Stadthaus, neben der Kirche und auch neben dem Christkindlmarkt. Auf dem Christkindlmarkt steht eine große Bühne, die nach dem Lauf, gegen 20:30 Uhr dann genutzt wird für die Siegerehrungen.

Start und Ziel befinden sich in der Langen Straße, wo alles zum 4 – Runden – Lauf aufgebaut wird. Direkt hinter dem Zielbereich befindet sich der Konrad-Adenauer-Platz, wo die Zielverpflegung ausgegeben wird; hier hatte die Feuerwehr ihre neue Beleuchtung in Betrieb.

Vor Ort waren einige Aktive, die hier schon gewonnen haben. In der Spitze der erfolgreichste Teilnehmer bisher und wie es aussieht, wohl auch für die Zukunft: Elias Sansar hat den Lauf zwischen 2001 und 2009 neun Mal hintereinander auf Platz 1 beendet! Danach hat es dann nicht mehr geklappt mit seinem Versuch, den zehnten Sieg zu erlaufen. Das gelang ihm aber dieses Jahr beim Hermannslauf, den er zum zehnten Mal für sich entscheiden konnte.

Zweiter beim Hermann 2017 wurde der anwesende Robiel Weldemichael, der ursprünglich aus Eritrea kommt. Und er wurde auch Zweiter, sowohl 2016, als auch in diesem Jahr.

Jan Simon Hamann, hamburg running, hat ebenfalls zwei Mal den Christkindllauf gewonnen und zählte somit ebenfalls zu den Favoriten.

Bei den Läuferinnen waren ebenfalls ehemalige Siegerinnen am Start:
mit Christl Dörschel die Siegerin von 2014. Michelle Rannacher, die Vorjahressiegerin. Und auch sowohl Heike Mohn (ex. Saeger) und Antje Strothmann (ex. Pohlmann) – die Beiden wechselten sich zwischen 1996 und 2000 ab mit den Siegen, mit dem 3maligen Erfolg für Antje. In diesem Jahr machten sie einen Genusslauf und beendeten auf den Plätzen 83 und 85 mit viel Spaß im Gesicht…

Im Lauf der Frauen waren die Plätze 1 und 2 längere Zeit ziemlich offen. Erst in der letzten Runde drehte es dann vorn noch einmal und die Siegerin von 2017 setzte sich vor der Siegerin von 2014 durch.

Bei den Frauen siegte Michelle Rannacher von der heimischen DJK Gütersloh in 37:15 min. mit acht Sekunden Vorsprung vor Christl Dörschel (37:24 min.) von der SG Wenden, der Siegerin des Jahres 2014. Auf den Plätzen folgten Nele Weike (39:16 min. / SV  1860 Minden), Victoria Willcox Heidner (40:24 min. / LC Solbad Ravensberg) und Raija Schmidt (40:40 min. / Aaseesportler).
Bestehende Streckenbestzeit: 35:01- Ilona Pfeiffer 2008

Im Lauf der Männer gab es einen neuen Sieger, der nach einem Fußbruch im Mai 2016 erneut seine Stabilität in einem anspruchsvollen Lauf bestätigen konnte. In Bautzen bei den deutschen Meisterschaften lief Karsten Meier von der LG Braunschweig dieses Jahr einen neue 10.000m PB von 29:40

Bereits nach der ersten Runde hatte sich ein Duo an der Spitze der Männer abgesetzt, deren Endplatzierungen zu keiner Zeit in Gefahr waren. In der letzten der 4 Runden zog der spätere Sieger dann das Tempo noch mal an und konnte sich deutlich absetzen. 

Die Männerkonkurrenz konnte Karsten Meier von der LG Braunschweig in 30:35 min. für sich entscheiden und verpasste damit den Streckenrekord von Amanal Petros aus dem Jahr 2014 nur knapp um 17 Sekunden. Den zweiten Platz belegte wie im Vorjahr Robiel Weldemichael von ‚Delbrück läuft‘ in 31:11 min. Es folgten der Sieger der Jahre 2010 und 2011 Jan Simon Hamann (31:52 min. / hamburg running), Nicolai Riechers (32:02 min. / Osnabrücker TB) und der neunmalige Sieger der Jahre 2001 bis 2009 Elias Sansar (32:39 min LG Lage Detmold Bad Salzuflen).
Bestehende Streckenbestzeit: 30:18 – Amanal Petros 2014

Fazit:
Der Christkindllauf Wiedenbrück ist seit 1993 ein kontinuierlich gewachsener und immer sehr stark gefragter Lauf in Ostwestfalen.
Darüber hinaus reisen Aktive von weiter her an, dieses Jahr z.B. auch aus der Schweiz.

Alles zum Lauf und den Ergebnissen unter: https://www.lgburg.de/

Hier ein paar Fotos (mit meiner nicht – Lieblingskamera bei schwierigen Lichtverhältnissen). Sorry !!!

 

Das wars beim Christkindllauf 2017.
Nächster Termin: 24.06.2018 – 6. STAFFEL Marathon der LG Burg Wiedenbrück…

34. Zoolauf Münster, 23.04.2017

Seit einigen Jahren steigt die Meldezahl bei diesem Lauf kontinuierlich an. So lag sie dieses Jahr knapp jenseits der 1000.
Finisher:
288 – Halbmarathon
325 – 10km
227 – 5km

Als ich morgens in Roxel im Hotel aus dem Fenster sah, schien die Sonne, der Himmel war durchgehend blau und das Thermometer zeigte 3°; das war kalt.

Während des Tages blieb die Temperatur dann angenehm und kletterte bis auf 13° auf meinem nicht geeichten Temperaturanzeiger. Zum Ende hin sank die Temperatur dann aber wieder etwas ab und es kam was? Regen! Das ist in Münster wohl so nötig…

Alles findet auf der Sentruper Höhe statt. Die große Sporthalle dient als Ort der Startnummernausgabe, Nachmeldmöglichkeit, Duschen und Siegerehrungsgebäude. Davor war das Team von Photobello und bot die bekannten Streckenfotos an. Es gab die unvermeidliche Grillbude und einen Getränkesponsor, der im Ziel alkoholfreies Bier ausschenkte.

Ich stand, so wie immer, an der Stelle, wo die Aktiven der 3 Starts kurz nach dem Ziel vorbeiliefen. Dann kamen sie entweder beim 5km Lauf gerade auf mich zugelaufen und liefen direkt runter auf den Platz und dort noch eine leicht verlängerte halbe Runde auf der Kunststoffbahn.

Die 10km kamen nach der ersten Runde vorbei, liefen in die identische Zweite um dann, wie die 5er zu verfahren. Die Halbmarathoni hatten 4 Runden zu laufen, waren also kurz beim Start zu sehen, dann nach Runde eins, zwei, drei und nach Runde 4 zum Finish hin.

Vom Time Team Jung – https://www.ttjnet.de/ – bekam ich ein Notebook mit den Dateien der Aktiven, sodass ich per Eingabe der Startnummern die Aktiven identifizieren und begrüßen konnte.

Es ging los um 09:30 mit dem Halbmarathon; um 09:45 mit dem 5km Lauf und dann nach einer längeren Pause um 11:45 mit den abschließenden 10km.

Bei den Läufern des Halbmarathons war David Schönherr den Verfolgern bereits zum Ende der ersten Runde enteilt. Dahinter gab es Positionskämpfe, sodass sich die Folgeplätze zwischendurch mal verschoben.

Zum Ende hin waren dann auf dem Treppchen:
1.David Schönherr, LSF Münster, 1:14:33
2.Klaas Tiemann – Riedel, 1:20:30
3.Christof Marquardt, LG Deiringsen, 1:21:58

Die Läuferinnen im Halbmarathon präsentierten einen vergleichbaren Verlauf. Die spätere Siegerin war von Anfang an „weg“.
Dahinter waren die Abstände mal länger, mal kürzer.

Aber auch hier ein klares Endergebnis:
1.Farina Lennartz, 1:34:56
2.Svenja Betz, SC Ostheim Rhoen, 1:39:46
3.Lisa Schnoor, USC Kiel, 1:40:38

Im Lauf der 5km waren auch etliche junge Aktive mit dabei, so beginnt hier die AK Auswertung bereits bei W/MK U 12, das sind Aktive der Jahrgänge 2007.

Das Treppchen wurde aber aus etwas erfahreneren Aktiven gebildet:
1.Clemens Bleistein, LG Stadtwerke München, 15:16 – neuer Streckenrekord
2.Michael Wilms, LG Olympia Dortmund, 15:30
3.Jannis Stefan, LV Oelde, 17:25

1.Petra Franken, DJK Werl, 20:50
2.Stefanie Vergin, Post SV Gütersloh, 21:37
3.Stefanie Wittler MHM e.V., 22:08

Der abschließende 10km Lauf wurde in 2 Runden gelaufen.

Ich hatte im Vorfeld den Aktiven immer mal wieder mitgeteilt „10km in einer längeren Startrunde und einer kürzeren zweiten Runde. Ziel auf dem Sportplatz!“
Das stimmte, wenn die Streckenpläne aus dem Internet ernst genommen wurden, was ich tat. Die Realität sah aber anders aus. Beide Runden waren identisch, ich konnte auf den 5km – Punkt sehen und nur die Hinweise auf der Homepage waren falsch…

Und auch hier war bei den Männern ein fast identischer Verlauf zum Halbmarathon zu beobachten. Vorn machte ein Aktiver mächtig Alarm und war während der beiden Runden uneinholbar vorn, danach dann kürzere, aber deutliche Abstände bei den Verfolgern.

Ergebnisse:
1.Amanuel Desale, LG Ahlen, 34:40
2.Ludger Schröer, Münster, 35:50
3.Frederic Fender, Eintracht Frankfurt Triathlon, 36:16

Bei den Läuferinnen war nach der ersten Runde auf Platz 1 und 2 scheinbar noch alles offen, nach hinten viel Luft.
Zum Ende hin der Abstand unter einer halben Minute zwischen 1und 2; aber die verbleibenden Plätze, beginnend mit 3 mit größeren Lücken.

1.Raija Schmidt, 41:22
2.Claudia Reimering, SV Brackwede, 41:48
3.Stefanie Branz, 44:22

Fazit:

Das Team rund um Bernhard Kreienbaum mit vielen Helferinnen und Helfern der Vereine hat eine schöne Veranstaltung organisiert, die sich ungebrochener Beliebtheit im Bereich der „bis 1.000 Personen Veranstaltungen“ erfreut.

Die Strecke war durchgängig gut belaufbar und auch wenn ich den ganzen Tag keine Glocken habe läuten hören, gab es nur zum Schluss den nicht unerwarteten leichten Regen.

Alles zum Lauf unter:
http://www.zoolauf-muenster.de/

Ergebnisse:
https://www.ttjnet.de/Ergebnisse/2017/MSZoo2017.pdf

Fotos:
www.photobello.de

NÄCHSTER ZOOLAUF: Sonntag, 22. April 2018