12.Brechener Volks- und Straßenlauf, 25.03.2017

gemeldet: 601
gefinisht: 489 = 81%

Im Goldenen Grund wird hier die Gegend auch genannt.
Und hier hatten die Aktiven der LG Brechen den regional beliebten Lauf vorbereitet, bei dem mehrere Starts ausgeschrieben waren.
Ab 13:00 gab es 2km, 2 x 1km, 500m, Halbmarathon, 5km und 10km Lauf.
Start und Ziel waren direkt am Denkmalsplatz, wo sich ein interessanter Brunnen befindet.

Alle Aktiven liefen nach dem Start unterschiedliche Kurse, sämtlich mit Wendepunkten. Bei den längeren Strecken gab es beim 5km Lauf einen Wendepunkt, beim 10er 2 Wendepunkte und bei Halbmarathon durch andere Streckenführung auch nur einen Wendepunkt. Es wurde auf der Strecke Verpflegung angeboten, beim Halbmarathon z.B. bei km 5,3; 11,7; 16,8; 20,5 und im Ziel.

Im Ziel waren Sascha Kurz vom Verein und ich gemeinsam am Mikrofon, wobei er sich zunächst bei den Kids weitestgehend alleine um die Begrüßung kümmerte, da er da viele per Augenschein und mit sämtlichen familiären Hintergründen kennt.

Impressionen der Kinderläufe:

Alle Ergebnisse sind zu finden auf der Seite: http://www.ziel-zeit.de/ergebnis.php?show=2017&vc=1

Hier Auszüge aus den Erwachsenenstrecken:

5km:
1.Felix Welteke, Wiesbadener LV, 17:26
2.Thomas Kunstmann, Wiesbadener LV, 17:34
3.Naser Zamani, LG Dornburg, 18:16

1.Ina Rademacher, SG Wenden, 20:46
2.Greta Hafeneger, LG Dornburg 21:08
3.Carolin Hartmann, TSG Limbach / Triathlon, 21:17

Streckenbestzeiten: 15:53 / 19:31

10km:
1.Daniel Kremer, LC Mengerskirchen, 34:50
2.Steffen Grebe, SG Wenden, 35:56
3.Adam Little, 37:50

1.Sabine Schmitt, 40:47
2.Claudia Hille, SSC Hanau Rodenbach, 42:08
3.Caroline Schermuly, LC Mengerkirchen, 45:26

Streckenbestzeiten: 31:49 / 38:44

Halbmarathon:
1.Rene Freisberg, Team Ravenol Sport, 1:18:51
2.Björn Radon, LSG Karlsruhe, 1:20:31
3.Johannes Gerhard, TuS Griesheim, 1:20:37

1.Elena Sanz Alonso, TSK Oranien, 1:41:07
2.Lisa Hartmann, VLG Eisenbach, 1:42:43
3.Martina Geismar-Steidl, SC Oberlahn, 1:44:10

Streckenbestzeiten: 1:12:20 / 1:21:51

Die Tagestemperaturen erreichten die 16° und die Sonne schien praktisch während sämtlicher Läufe vom blauen Himmel. Allerdings weht ein etwas stärkerer Wind. Das mag der Grund sein, warum sämtliche Streckenbestzeiten der 3 längeren Distanzen deutlich verfehlt wurden.

Insgesamt waren die Aktiven aber durchaus zufrieden und die Zuseher bleiben auch recht lange an der Strecke, was mit dem trockenen und sonnigen Wetter zu tun hatte. Natürlich war der größte Auftrieb, als „die lieben Kleinen“ ihre 500m Bambini, 1km- und 2km-Distanzen absolvierten und die Eltern, Großeltern und zeitweilig auch Trainer vor Ort waren und die Kids motivierten.

Nach 2:23:57 waren alle Langstreckler vom Halbmarathon wieder im Ziel und es war unter den ausgeschriebenen 2:30 Stunden Zielschluss.

Alle Siegerehrungen fanden wohl in der Emstalhalle statt. Dort wurden die Startunterlagen ausgegeben und auch Speisen und Getränke angeboten.

Fazit:
Seit Jahren eine gut organisierte Veranstaltung, bei der die Teilnehmerzahlen für die Veranstalter offensichtlich ausreichend sind.

Alles zum Lauf und Verein unter: https://www.lgbrechen.de/

41. Wintersteinlauf, 19.03.2017

Immer im März wird in Friedberg / Taunus der Lauf in Angriff genommen, bei dem es in der Spitze nicht nur über 30km Länge geht, sondern auch 402 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
Das ist aber nur die Königsstrecke. Außerdem werden noch 10km mit ca. 125 Höhenmetern angeboten, ein flacher 5km Einsteigerkurs, sowie 5km und 10km für (Nordic-) Walker.

Leider ist auch hier die Tendenz zu beobachten, die bei fast allen kleineren Laufveranstaltungen seit einigen Jahren vorherrscht: die Teilnehmerzahlen stagnieren, oder entwickeln sich nach unten.
In Friedberg hieß das 589 gemeldete Teilnehmer. Im Ziel: 325 über 30km; 168 über 10km; 38 über 5km; 4 im 10km Walking, keine 5km Walker. Das macht insgesamt eine Zahl von 535 = 91%.
Diese Relation der Gemeldeten zu den Finishern ist zunächst sicher einmal nicht schlecht. Aber die Entwicklung der letzten Jahre sagt leider was Anderes. 2016: 604; 2015: 598; 2014:  773. Wer noch weiter zurück schaut, sieht Jahre wie 2009 mit 1047, 2008 mit 1051 und 2006 und auch 2005 mit ebenfalls jeweils über 1.000 Meldungen.

Es mag an diesem Sonntag auch am Wetter gehangen haben.
Es war teils böig, Regen war angesagt und auch mit Temperaturen, die in der Tagespitze die 16° erreichten, hatten sicher nicht viele Leute gerechnet; durch den Wind fühlte sich das auch anders an.

Alles findet rund um die Henry-Benrath-Schule statt, wo auf der einen Seite gestartet und auf der anderen (Parkplatz) Seite gefinisht wird. 3 Starts: 09:30 Uhr 30km, 09:50 10km (mit Walking) und 10:30 5km.

Alle laufen dann auf einem sehr langen, geraden Weg raus auf die Strecken. Dies ist später in Gegenrichtung die Zielgerade, führt noch über eine kleine Querstraße, zum Ende hin wieder auf dem langen Weg ins Ziel, parallel zu einem kleinen Bach.

Von unterwegs meldete Jörg Rosskopf, der ~ 3km vor dem Ziel postiert war die ersten Männer und Frauen der Langstrecke.

Bevor diese aber letztlich ins Ziel liefen, waren zunächst die 10km Finisher dran.
Hier platzierten sich:
1.Sebastian Casper, AHB, 35:19
2.Dominik Müller, LGLO, 36:11
3.Christian Spaich, TSG Oberursel, 37:59

1.Leah Wagner, SV Fun-Ball Dortelweil, 44:07
2.Annette Spilles, Tus Kreuzweingarten, 44:23
3.Tanja Weber, Triathlon Wetterau, 46:15

Die bestehenden Streckenrekorde (seit 2005):
Jörn Harland (2015) 31:39
Franziska Rachowski (2014) 38:03

Nachdem die 10er zu großen Teilen das Ziel erreicht hatten, tauchten die ersten 5km Aktiven auf und bildeten das Treppchen wie folgt:

1.Sebastian Bienert, LG BSN, 16:55
2.Oliver Fischer, Marburg, 18:44
3.Michael Wiener, LG ovag Friedberg-Fauerbach, 19:00

1.Eva Sulzer, LSC Bad Nauheim, 20:50
2.Anne Neidhardt, Karlsruher Lemminge, 22:09
3.Jutta Heim-Buchner, TVE, 23:43

Dann erfolgten zwischenzeitlich die Meldungen von Jörg Rosskopf und es tauchte in weiter Ferne der Führungsradfahrer mit dem Sieger der 30km auf.
Erfreulich war, dass es sich um einen RUNNERS POINT Kollegen aus Gießen handelt, der an diesem Tag offensichtlich die besten Beine hatte. Ich muss allerdings auch erwähnen, dass seine Siegerzeit eine der komfortabelsten Zeiten eines Platzes 1 der letzten Jahre ist.

1.David Schön, TSV Krofdorf-Gleiberg, 1:57:50
2.Henrik Apel, ASC Marathon Friedberg (ausrichtender Verein), 2:00:56
3.Harald Horstkotte, Schmitten, 2:02:05

Platz 14 und damit den Sieg der AK 60 erreichte mein RUNNERS POINT Kollege Ulrich Amborn für die LG Offenbach in 2:06:17

Eine Überraschung erlebten wir bei den Läuferinnen. Wir – mein regionaler „Mit-Moderator“ und ich hatten uns darüber unterhalten, dass die Vorjahres 10km – Siegern Lena Becker (42:40) in der Schule vor den Starts gesehen worden war. Wir gingen natürlich davon aus, dass sie versuchen würde, ihren Sieg auf der Strecke zu wiederholen. Als aber immer mehr 10er das Ziel erreicht hatten, machten wir uns Gedanken und hatten als eine mögliche Erklärung, dass sie „raus sei“.
Aber ganz im Gegenteil. Sie hatte sich in diesem Jahr für die Langstrecke entschieden und kam als Erste in Sicht und damit zum Ziel. Und nicht nur als Erste, sondern mit einem Abstand zur Zweiten, der 12:10min betrug!

1.Lena Becker, TGV Schotten, 2:07:26
2.Carina Volkmuth, TV Großostheim, 2:19:36
3.Karin Hahnfeld, MTV 1846 Gießen, 2:21:40

Die schnellsten Zeiten der vergangenen 12 Jahre:
Philipp Büttner (2007) 1:39:03
Kerstin Bertsch (2014) 1:59:23

Die Siegerehrungen fanden wieder in der Schule statt, wohin mein Mit-Moderator zwischendurch wechselte und alle Ehrungen durchführte.

Abgeschlossen wurde der Lauf mit dem letzten Finisher der Langstrecke, der als amtierender Bürgermeister eines nahe gelegenen Ortes in 4:02:10 zwar leicht das 4-Stunden-Limit überzog, aber als Person des öffentlichen Lebens dann „Personenschutz“ erfuhr…

Fazit:
Eine gut organisierte Veranstaltung, die leider an der allgemeinen Entwicklung der Laufveranstaltungen leidet. Da sich hier keine App einsetzen lässt und alles selbst, und dann noch schwitzend absolviert werden muss, ist die Nachfrage aus den Kreisen der jüngeren und älteren Pubertisten stark rückläufig.

Ergebnisse unter: http://my3.raceresult.com/66290/?lang=de#

20. Nansteinberglauf Landstuhl, 18.03.2017

gemeldet: 303*
gefinisht: 272 = 90%

* die Zahl der Gemeldeten ist nicht ganz exakt. Bei der Begrüßung der Aktiven am Ziel fielen mir ein paar Lücken auf, also fehlende einzelne Startnummern, sodass die genaue Meldezahl etwas höher liegen könnte, aber sicher nicht bei 320.

Gestartet wird auch dieser Lauf, wie auch jeweils zum Advent der Weihnachtsmarktlauf, an der Sickingen Sporthalle in der Kaiserstraße. Dann geht es auf einer Länge von 7.100m mit 350 Höhenmetern rauf zur Burgruine.

Oben thronen die Reste der Burg auf einem Felsen, der an einer Seite durch einen großen, runden Turm begrenzt wird. Hier vorbei ist der Weg in den Zielbereich, wo ich am Schnittpunkt der Kurve stand und etlichen Aktiven sagen musste, dass es noch ein paar Meter weiterging bis zur Ziellinie. Im Ziel fand die Zeitnahme durch die Transponder von Race-Result statt.

Hier war auch ein Verpflegungsstand aufgebaut und von hinter dem Zielbereich die Beschilderung hinab zur Sporthalle, wo ab 17:00 Uhr die Siegerehrung geplant war.

Als der Sieger erschien war klar, dass Jonas Lehman zum vierten Mal in Folge gewann. Ihm folgten weitere Vereinskameraden, sodass das Treppchen bei den Männern gebildet wurde:

1.Jonas Lehmann, TuS 06 Heltersberg, 24:13 – neue Streckenbestzeit !
2.Timm Könnel, TuS 06 Heltersberg, 24:33
3.Andre Bour, Tus 06 Heltersberg, 26:27

Bei den Läuferinnen war ein ähnliches Erleben erwartet und traf auch genau so ein. Auch hier platzierte sich die Siegerin zum vierten Mal in Folge auf Platz 1 und auch dahinter die Zweite vom selben Verein. Das Treppchen:

1.Melanie Noll, TuS 06 Heltersberg, 30:35*
2.Jessica Kammerer, TuS 06 Heltersberg, 31:01
3.Anna Janssen, Landau Running Company, 32:41

*Streckenbestzeithalterin mit 28:33 aus 2015

Die Altersspanne des Laufs hatte beim Ältesten Ludwig Mesel den Jahrgang 1935. Auf der anderen Seite gab es 3 Aktive des Jahrgangs 2004.

In der Ergebnisliste landete auf Platz 272 Friedrich Hinkel vom TV Lemberg mit 1:20:39. Es verwundert der Abstand von 23:17min auf den Vorletzten. Erklärbar ist das durch den abgesprochen eigenständigen Start von Friedrich Hinkel, damit nicht alle deutlich länger im Ziel aushalten mussten.

Fazit:
Ein schöner, auch bei dem heute extrem stürmischen Wetter mit ca. 10° gut besucht, bei dem die Aktiven die Strecke mit guten Zeiten bewältigten.

Das Sahnehäubchen ist natürlich die Streckenbestzeit des 4maligen Siegers.

Alles zum Lauf auf der Vereinsseite unter: http://www.llg-landstuhl.de/index.html

35. Celler Wasa – Lauf, 12.03.2017

gemeldet: 8.888*
gefinisht: ?

*Die kuriose „Schnapszahl“ der Meldungen stammt aus einem Zeitungsartikel vom heutigen Montag. Ich hatte auf meinen Presseunterlagen am Samstagabend nach Schließung der Meldeschalter um 17:30 eine Zahl von bis dahin 8.818. Dazu konnten dann am Sonntagmorgen noch Nachmelder kommen…

Die Organisation in Celle legt Wert auf die folgende Feststellung – ich zitiere wörtlich:
„Der Celler Wasa – Lauf ist ein lupenreiner Amateurlauf, d. h. Antrittsgelder, Fahrtkostenerstattungen oder Hotelkosten für Athleten werden vom Veranstalter nicht gezahlt.

Die Gesamtleitung liegt in den Händen einer 12-köpfigen Organisationsteams, das ehernamtlich arbeitet. Zu diesem Team gehören Silke und Wolfgang Bardenhagen, Heidrun und Hans-Gerd Grote, Marianne und Holger Pieper, Birgit Stöffler, Hendrik Pieper, Linda Grützmacher, Stephanie und Rayk Fricke und Kai-Arne Hopp.“

Die Ausgabe der Startnummern erfolgte auch in diesem Jahr am Schulzentrum Burgstraße, in der Burghalle 3. by the way: die Zahl der Hallen hat sich reduziert, nachdem letztes Jahr eine Halle durch Brandstiftung komplett zerstört und mittlerweile abgerissen wurde. Eine andere Halle wurde so arg unter Wasser gesetzt, dass sie derzeit auch nicht nutzbar ist; da hatten die Leichtathleten, die im Winter indoor trainieren große Schwierigkeiten.

Sonntag fuhr ich dann morgens früh auf den großen Plan, nachdem ich die Frontscheibe meines RUNNERS POINT / ASICS Vans von Eis befreit hatte!

Diesen Standort beschallte und bespaßte ich nun zum 27. Mal, ich kann hier also noch meinen 30. Einsatz erleben…

Nachdem alles hergerichtet war, stand um 10:30 Uhr mit dem Mini Wasa – Lauf der erste Start einer Laufdistanz an. Es waren für die verkürzte 2,5km Runde genau 2.515 Aktive gemeldet – Kinder aus Kitas, Kigas etc. junge Schulkinder und die jeweiligen „Kindergarten Tanten“, engagierte Lehr-Körper und Eltern.

Hinzu kommen die familiären oder sonstigen Begleitpersonen, um z.B. Fotos oder Videos von den „Lieben Kleinen“ zu machen. Es herrschte also wieder ein großer Auftrieb.

Erstaunlich war, dass ich höchstens 10 Mal die Kombination Kind sucht Eltern oder Eltern suchen Kind verkünden musste, das war schon bedeutend schlimmer.

Nachdem die Minis wieder vor Ort waren, wurden die 3 größten Kita / Kiga – Gruppen geehrt. Es war (für Niemanden erstaunlich) bereits zum Xten mal mit der schnellen Snoopy – Truppe eine katholische Kita, die den Preis – einen großen Pokal und eine Kiste Äpfel mitnehmen konnte.

Dann wurde die Strecke durch Helfer „geräumt“, da in Gegenrichtung auf dem Originalkurs die Walker über 5km in einer Runde den großen Plan frequentierten – hier waren (am Vorabend) 208 Personen gemeldet.

Es folgten dann 4 weitere Laufwettbewerbe in 3 Distanzen:
11:30 5km Volkslauf mit 2.646 Meldungen
12:05 10km Lauf mit 1.855 Meldungen
13:15 dann 15km mit 475 Meldungen, 20km mit 495 Meldungen
Und als Premiere eine Staffel, bei der sich 4 Personen die 20km (in 4 Runden) teilen – Position 1 4,2km, Position 2 und 3 jeweils 5km und Schlussposition 5,8km. Es hatten sich 40 Teams á 4 Personen gemeldet.

Zu den o.a. Teilnehmerzahlen kommen noch 227 gemeldete Nordic Walker über 10km hinzu und 233 Wanderer auf einem 11km Kurs. Diese Personen waren aber ausschließlich so unterwegs, dass sie den großen Plan nicht sahen.

Alle folgenden Fotos sind Impressionen der jeweiligen Distanzen, ohne Position im Wettbewerb oder etwaige Personen fürs Treppchen. Teilweise gibt es Bildunterschriften.

Es ist für mich, der ich vorrangig mit den Moderationen zu tun habe, natürlich schwierig das Mikro in der linken Hand, die rechte Hand meist am Numblock zum Eintippen der Startnummern, beide Hände wechselnd zum Fotografieren einzusetzen.
Dann muss ich noch bei den Mehrrundenläufen 10km, 15km 20km die jeweiligen Spitzen W und M in jeder Runde versuchen zu erwischen, was bei alleine schon über 1.800 Zehnern schwierig ist, da ja auch dort bereits überrundet wurde; ganz zu schweigen von 15km in 3 und 20km in 4 Runden.

Ich bekomme auf dem großen Plan auch leider, außer beim Mini Wasa – Lauf, der bei mir mit einem extrem lauten Handböller angeschossen wird, keine Startzeiten und somit auch keine aktuellen Laufzeiten mit. Meine ca. Zeiten, die ich vor Ort verkünde beziehen sich in Celle immer auf die Funkuhr, mit der Hoffnung, dass jeweils pünktlich gestartet wurde.

Alle Ergebnisse finden sich online unter: http://www.celler-wasa-lauf.de/wasa2017/ergebnis/index.html

Es gibt online Presseartikel, die aber eher auf Kuriositäten und lokale Personen abstellen; sind jedoch ganz amüsant zu lesen…

15. Rosenhöhenlauf, 05.03.2017

gemeldet: 328
gefinisht: 239 = 73 %

Ich war vor genau 14 Jahren bei der Premiere dieses Laufs der LG Offenbach schon einmal vor Ort und nun zur fünfzehnten Auflage erneut.

Start und Ziel war für alle Läufe im Sportzentrum Rosenhöhe.
Start neben dem Wurfkäfig auf der anderen Seite der Rasenfläche. Angelaufen wurde auf der Aschenbahn. Bei den 3km und den 10km waren nach den beiden Starts (10:00 Uhr und 12:30 Uhr) 1 ½ Runden zu laufen. Dann wurde die Laufstrecke ein Richtung Wald unter die Schuhe genommen.

Die 3km Aktiven liefen bei Rückkunft direkt ins Ziel hinein, welches sich neben dem Abgrenzungsgitter des Sportplatzes auf dem Weg befand.
Die 10er kamen zur Hälfte aus dem Wald heraus und nahmen dieselbe Runde zum zweiten Mal in Angriff.

1.050m um10:45, 1.550m um 11:00 Uhr und 11:15 und 2.050m um 11:30 waren sämtlich anders geführt. Nach dem Start, der ebenfalls neben dem Wurfkäfig stattfand, verließen die jüngeren Aktiven aller 4 Starts nach einer halben Runde durch eine Lücke im Zaun die Laufbahn und liefen in einem abgegrenzten Areal seitlich neben dem Sportplatz ein paar Schleifen, um dann ebenfalls in den identischen Zielbereich einzulaufen, einzig die Zielrichtung war von der anderen Seite.

Fotos der Läufe 3km, 1.050m, 1.550m und 2.050m:

Der 10km Lauf wird als Hauptlauf geführt und hierauf lag auch der Focus der Leistungsträger. Bereits beim Verlassen der Laufbahn nach ca. 650m war der Drops gelutscht. Der spätere Sieger aus dem Feld der in großer Zahl und mit durchgängig guten Leistungen auftretenden Aktiven vom SSC Hanau Rodenbach, Aaron Bienefeld war bereits enteilt.
Zur Hälfte war er erneut abgebogen in den Wald hinein, als die Verfolger auf der Begegnungsrunde in Sicht kamen. Zum Ende hin hatte er dann einen großen Vorsprung.

Auch bei den Läuferinnen siegte mit Lisa Oedt eine SSC Athletin auf Gesamtplatz 3, gefolgt von einer weiteren Vereinskollegin.

Hier das Treppchen der 10km:

Läuferinnen
1.Lisa Oedt, SSC Hanau Rodenbach, 36:19
2.Tatjana Rauhut, SSC Hanau Rodenbach, 43:20
3.Gabriele Timmermann, TGS Niederrodenbach, 45:34

Läufer
1.Aaron Bienefeld, SSC Hanau Rodenbach, 32:06
2.Julius Hild, SSC Hanau Rodenbach, 33:41
3.Philip Ahne, SSC Hanau Rodenbach, 37:00

Alle Siegerehrungen fanden am Kabinengebäude, unmittelbar am Eingang des Sportgeländes statt, wo der Platz mit den Fußballern geteilt wurde, die ebenfalls anwesend waren.
Im Rahmen der üblichen Siegerehrungen fanden auch die Ehrungen der Kreismeisterschaften des Kreises Offenbach / Hanau statt.

Vor Ort war auch Irina Mikitenko, die deutsche Rekordhalterin Marathon mit 2:19:19, die ihre Tochter Vanessa beobachtete. Sie trainiert beim SSC Hanau Rodenbach und gewann ihren Start in einem der 1.550m – Läufe.

Und auch Harry A. Arndt, Ehrenvorsitzender des SSC Hanau Rodenbach und langjähriger Macher und Antreiber im Verein, war vor Ort. Harry ist ja vor ein paar Jahren schwer erkrankt und von seiner Krankheit auch zusehends gezeichnet. Trotzdem war er da, redete mit vielen Leuten und ich bin froh, ihn wieder einmal gesehen zu haben !

Fazit: eine große Zahl an Ehrenamtlichen hat einen schönen Lauf organisiert, der durchaus höheren Zuspruch verdient hätte. Die Strecken waren durchgehend gut belaufbar und auch der zwischenzeitlich mehrfach einsetzende Regen kippte die Veranstaltung nicht.

Alles zum Lauf unter: http://www.lg-offenbach.de/index.php/veranstaltungen/volkslauf

By the way:
ich denke ja, wenn ich in Mörfelden auf dem Sportgelände Veranstaltungen begleite schon, dass hier viele Flieger unterwegs sind. Das stimmt sicher auch, aber da sind sie dann nur in der Steigphase und haben bereits Höhe gewonnen.
In Offenbach waren es ebenso viele, aber in der Landephase und somit auch bedeutend tiefer – Hölle ! ! !

25. Marathon Bad Salzuflen, 25.02.2017

gefinisht:
Marathon : 172
34 km: 102
26 km: 401
18 km: 395
10 km 142
10 km Walking: 40
Gesamt Finisher: 1.252

Die Organisatoren des LC 92 Bad Salzuflen „vermarkten“ diese Laufveranstaltung als Marathon im Baukasten System. Das hört sich für Außenstehende komisch an, erklärt sich aber aus den o. a. Teilnehmerzahlen der unterschiedlichen Distanzen.
Start und Ziel sind unmittelbar auf der Straße und dem Schulhof einer Schule, von wo aus über 1km bis zum Erreichen einer 8 km – Waldrunde gelaufen wird.

Diese Runde wird beim Start über 10km einmal durchlaufen und dann der Rückweg zur Schule, wo das Time Team Jung die Zeitnahme realisierte.

Die 18 km – Aktiven liefen 2 Runden, die 26er 3 Runden, die 34er 4 Runden und die Marathoni dann 5.

Ich sah die Anwesenden in den großen Startpulks um 12:05 die 10km, 12:15 die Wahlstreckler und um 12:20 die Walker. Dann erst wieder beim Schlussspurt in Richtung Zielkanal.

dsc05350

Sigrid Eichner und Karl Ernst Rösner

2 Personen traten aber bereits erheblich früher an!

Um 10:00 Uhr starteten in Absprache mit der Organisation und dem Zeitnehmer Sigrid Eichner und Karl Ernst Rösner. Sigrid Eichner ist die Läuferin, die weltweit mit über 2.000 Marathons und Ultraläufen führend in der Statistik der Frauen steht. Ende 2016 war sie nach 2 Männern auf Platz 3 des World Megamarathon Ranking 300+ mit einer Zahl von 2.025 verzeichnet! Sigrid läuft, als 1940 Geborene in der W 75.
Ihr Begleiter am Start, Karl Ernst Rösner, ist ebenfalls in der (m) 75 unterwegs und wechselt als 1938er Jahrgang nächstes Jahr in die M80. Er hatte Ende 2016 Fünfhundert Marathons und Ultras absolviert.
Aus der früheren Startzeit ergeben sich dann die Zielzeiten für Sigrid Eichner mit 6:25:30 und Karl Ernst Rösner mit 7:42:13.

Vom Time Team Jung bekam ich zwischendurch Zeiten, aus den sich erkennen ließ, wer in eine weitere Runde eingebogen war, dadurch ergab sich dann die Möglichkeit, dass aus dem Feld heraus die nächsten Erstplatzierten der Folgedistanz erscheinen würden.

Als einer der regionalen Leistungsträger war Elisa Sansar (LG Lage Detmold) vor Ort, der aber nicht die volle Distanz lief, da er versuchen will, am 30. April dann zum zehnten Mal den Hermannslauf zu gewinnen und somit im Aufbau für diese anspruchsvolle Strecke ist. Er lief an diesem Tag „nur“ die 26km in 1:34:54.

Alle Ergebnisse der 7 Angebote sind zu finden unter: http://www.ttjnet.de/Ergebnisse/2017/BadSalzMarakompl2017.pdf

Nächster Termin – Samstag, 24.02.2018, siehe http://www.lc92.de/

Aufgrund der vielen parallel einlaufenden Finisher habe ich nur teilweise Erstplatzierte erwischt. Wer sich selbst sucht, kann auch bei www.foto-tean-mueller.de suchen. Die haben eigene Fotos an der Strecke und im Ziel gemacht.

Meine Ziel – Fotos:

Und da waren auch noch Special Guests:

 

40. Halbmarathon Mörfelden, 19.02.2017

im Ziel 318 Aktive

Nach einer eher wärmeren Woche war es just an diesem Sonntag in Mörfelden doch wieder recht zapfig.
Morgens war es minus 4 Grad. Das erinnerte an die Winterlaufserie, wo ebenfalls die Temperaturen, wie in dieser Jahreszeit zu erwarten, im Minusbereich lagen, im Laufe des Vormittags wurde es aber dann etwas wärmer.

Gestartet wurde wieder auf der Kunststofflaufbahn des Stadions, wo dann alle zur Hälfte wieder durchlaufen mussten.

Als der spätere Sieger zur Hälfte der Strecke wieder durch das sog. Marathontor lief, war er noch unter der bestehenden Streckenrekordzeit.

Nach der zweiten Runde hatte er zum Zieleinlauf dann einen erheblichen Vorsprung von 8:15min auf den Zweiten. In der Ergebnisliste lässt sich auch ablesen, warum es dann letztlich nicht zum Streckenrekord reichte – die erste Runde dauerte 34:02, die Zweite 35:01.

Bei den „Mädels“ war der Streckenrekord nie in Gefahr.
Auf Gesamtplatz 24 siegte die schnellste Läuferin mit einem Abstand von ebenfalls sehr deutlichen 4:18 min vor ihrer nächsten Verfolgerin.

Die Stockerlplätze:
Läufer
1.Demeke Wosene, LG Rüsselsheim, 1:09:02
2.Janek Taplan, LC Bingen, 1:17:17
3.Stefan Gaub, VT Zweibrücken, 1:17:59

Läuferinnen
1.Julia Roth, TV Schweinheim, 1:26:09
2.Eva Skalsky, LuT Aschaffenburg, 1:30:27
3.Conny Spiecker, BSG Merck, 1:31:38

Die Siegerehrungen fanden im Vereinsgebäude statt, wo auch vorher die Startnummern ausgegeben wurden.
Fazit:
eine gewohnt gut organisierte Veranstaltung eines engagierten Teams der LG Mörfelden.

Hier gibt es dieses Jahr noch eine neue Veranstaltung:
09.April 2017  6-Stundenlauf

Infos zur Halbmarathon mit Ergebnissen und Link zur ersten 6-Stundenlauf unter: http://www.lg-mw.de/

Hier der Link zum informativen Bericht von Reinhold Daab: http://www.laufreport.de/bericht/0217/moerfelden-halbmarathon.htm

Meine Impressionen:

Und da sagen Leute, ich mache Krach – in Mörfelden und drum herum Alltag, alle ~ 40 Sekunden: