34. Zoolauf Münster, 23.04.2017

Seit einigen Jahren steigt die Meldezahl bei diesem Lauf kontinuierlich an. So lag sie dieses Jahr knapp jenseits der 1000.
Finisher:
288 – Halbmarathon
325 – 10km
227 – 5km

Als ich morgens in Roxel im Hotel aus dem Fenster sah, schien die Sonne, der Himmel war durchgehend blau und das Thermometer zeigte 3°; das war kalt.

Während des Tages blieb die Temperatur dann angenehm und kletterte bis auf 13° auf meinem nicht geeichten Temperaturanzeiger. Zum Ende hin sank die Temperatur dann aber wieder etwas ab und es kam was? Regen! Das ist in Münster wohl so nötig…

Alles findet auf der Sentruper Höhe statt. Die große Sporthalle dient als Ort der Startnummernausgabe, Nachmeldmöglichkeit, Duschen und Siegerehrungsgebäude. Davor war das Team von Photobello und bot die bekannten Streckenfotos an. Es gab die unvermeidliche Grillbude und einen Getränkesponsor, der im Ziel alkoholfreies Bier ausschenkte.

Ich stand, so wie immer, an der Stelle, wo die Aktiven der 3 Starts kurz nach dem Ziel vorbeiliefen. Dann kamen sie entweder beim 5km Lauf gerade auf mich zugelaufen und liefen direkt runter auf den Platz und dort noch eine leicht verlängerte halbe Runde auf der Kunststoffbahn.

Die 10km kamen nach der ersten Runde vorbei, liefen in die identische Zweite um dann, wie die 5er zu verfahren. Die Halbmarathoni hatten 4 Runden zu laufen, waren also kurz beim Start zu sehen, dann nach Runde eins, zwei, drei und nach Runde 4 zum Finish hin.

Vom Time Team Jung – https://www.ttjnet.de/ – bekam ich ein Notebook mit den Dateien der Aktiven, sodass ich per Eingabe der Startnummern die Aktiven identifizieren und begrüßen konnte.

Es ging los um 09:30 mit dem Halbmarathon; um 09:45 mit dem 5km Lauf und dann nach einer längeren Pause um 11:45 mit den abschließenden 10km.

Bei den Läufern des Halbmarathons war David Schönherr den Verfolgern bereits zum Ende der ersten Runde enteilt. Dahinter gab es Positionskämpfe, sodass sich die Folgeplätze zwischendurch mal verschoben.

Zum Ende hin waren dann auf dem Treppchen:
1.David Schönherr, LSF Münster, 1:14:33
2.Klaas Tiemann – Riedel, 1:20:30
3.Christof Marquardt, LG Deiringsen, 1:21:58

Die Läuferinnen im Halbmarathon präsentierten einen vergleichbaren Verlauf. Die spätere Siegerin war von Anfang an „weg“.
Dahinter waren die Abstände mal länger, mal kürzer.

Aber auch hier ein klares Endergebnis:
1.Farina Lennartz, 1:34:56
2.Svenja Betz, SC Ostheim Rhoen, 1:39:46
3.Lisa Schnoor, USC Kiel, 1:40:38

Im Lauf der 5km waren auch etliche junge Aktive mit dabei, so beginnt hier die AK Auswertung bereits bei W/MK U 12, das sind Aktive der Jahrgänge 2007.

Das Treppchen wurde aber aus etwas erfahreneren Aktiven gebildet:
1.Clemens Bleistein, LG Stadtwerke München, 15:16 – neuer Streckenrekord
2.Michael Wilms, LG Olympia Dortmund, 15:30
3.Jannis Stefan, LV Oelde, 17:25

1.Petra Franken, DJK Werl, 20:50
2.Stefanie Vergin, Post SV Gütersloh, 21:37
3.Stefanie Wittler MHM e.V., 22:08

Der abschließende 10km Lauf wurde in 2 Runden gelaufen.

Ich hatte im Vorfeld den Aktiven immer mal wieder mitgeteilt „10km in einer längeren Startrunde und einer kürzeren zweiten Runde. Ziel auf dem Sportplatz!“
Das stimmte, wenn die Streckenpläne aus dem Internet ernst genommen wurden, was ich tat. Die Realität sah aber anders aus. Beide Runden waren identisch, ich konnte auf den 5km – Punkt sehen und nur die Hinweise auf der Homepage waren falsch…

Und auch hier war bei den Männern ein fast identischer Verlauf zum Halbmarathon zu beobachten. Vorn machte ein Aktiver mächtig Alarm und war während der beiden Runden uneinholbar vorn, danach dann kürzere, aber deutliche Abstände bei den Verfolgern.

Ergebnisse:
1.Amanuel Desale, LG Ahlen, 34:40
2.Ludger Schröer, Münster, 35:50
3.Frederic Fender, Eintracht Frankfurt Triathlon, 36:16

Bei den Läuferinnen war nach der ersten Runde auf Platz 1 und 2 scheinbar noch alles offen, nach hinten viel Luft.
Zum Ende hin der Abstand unter einer halben Minute zwischen 1und 2; aber die verbleibenden Plätze, beginnend mit 3 mit größeren Lücken.

1.Raija Schmidt, 41:22
2.Claudia Reimering, SV Brackwede, 41:48
3.Stefanie Branz, 44:22

Fazit:

Das Team rund um Bernhard Kreienbaum mit vielen Helferinnen und Helfern der Vereine hat eine schöne Veranstaltung organisiert, die sich ungebrochener Beliebtheit im Bereich der „bis 1.000 Personen Veranstaltungen“ erfreut.

Die Strecke war durchgängig gut belaufbar und auch wenn ich den ganzen Tag keine Glocken habe läuten hören, gab es nur zum Schluss den nicht unerwarteten leichten Regen.

Alles zum Lauf unter:
http://www.zoolauf-muenster.de/

Ergebnisse:
https://www.ttjnet.de/Ergebnisse/2017/MSZoo2017.pdf

Fotos:
www.photobello.de

NÄCHSTER ZOOLAUF: Sonntag, 22. April 2018

39. Osterlauf, JSK Rodgau

25km – 117 Finisher
10km – 232 Finisher

Es war zum Ende hin schon enttäuschend, dass noch nicht einmal 350 Personen ins Ziel kamen. Das Team rund um Detlev Gumbmann hatte mit 500 möglichen Teilnehmern geliebäugelt, aber:

Es regnete während der Anfahrt.
Es regnete während des Aufbaus.
Er regnete stark während des Aufwärmens der Aktiven.
Es regnete stärker bei beiden Starts.
Es regnete fast während der gesamten Laufzeit.

Allein zum Abbau war es dann kurzzeitig relativ trocken…

Da ist es sicher nicht erstaunlich, dass nicht Viele den Weg ins Stadion fanden, um ihre Startnummern abzuholen und später beim 25km Lauf um 10:00 Uhr oder beim 10km Lauf um 10:30 zu starten.

Start beider Distanzen war vom Stadion aus gesehen in Richtung Waldfreizeitanlage und dann dort an 2 unterschiedlichen Stellen auf dem Weg. Dort wurden alle von Detlev Gumbmann begrüßt und dann führte Hermann Fongar die 25er und Lorenz Köhl das 10er Feld per Rad an.
Anfangs war die Strecke für beide Distanzen gleich. Die 10er bogen dann zwischendurch beim Posten 5 direkt nach rechts zum Posten 8 ab.

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Hermann Fongar meldete sich von unterwegs und teilte mit, dass der Führende und später souveräne 25km Sieger – Vorsprung 6:28 – den km 5 nach ca. 17:40 und den km 10 nach ca. 35:40 passierte. Das war ein Schnitt von (gemittelt) 3:33/km. Er hatte am km 10 bereits einen solch großen Abstand, dass die Verfolger nicht mehr wahrnehmbar waren.

Die 10km Aktiven erreichten dann das Tor zum Einlauf ins Stadion an dem Punkt, wo die 25er weiter geradeaus  in die zweite identische Runde und zum Ende hin ins Stadion hinein liefen.

Hier war das Team von https://www.maxx-timing.de/ergebnisse vor Ort und realisierte die Zeitnahme per eigenem Startnummern – Transponder.

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Detlev Gumbmann (rechts) und die Zeitnehmer

Ich wartete mit ein paar wenigen Zuschauern und Angehörigen ebenfalls (im Regen) auf die Ankunft der Gestarteten.

Erstaunlich sind die beiden Streckenbestzeiten, die bei dieser Witterung nun wirklich nicht zu erwarten waren. Erstens war der Boden nass, teils tief und es herrschte auch in Böen frischer (Gegen-) Wind.

Hier die Stockerlplätze:
10km Läufer:
Solomon Merne Eshete, SSC Hanau Rodenbach 31:53 – neuer Streckenrekord
Berachev Kifle, Egelsbach, 32:02
Aaron Bienefeld, SSC Hanau Rodenbach, 32:21
alle 3 Zeiten lagen unter dem alten Streckenrekord von 33:15 !

Läuferinnen:
Tania Moser, SPIRIDON Frankfurt, 37:20
Anna-Katharina Plinke, LG Telis Finanz Regensburg, 37:49
Kerstin Bertsch (Straub); SSC Hanau Rodenbach, 40:06
bestehender Streckenrekord: 34:40

25km Läuferinnen:
Laura Chacon Biebach, 1:35:19 – (Vorjahressiegerin) neuer Streckenrekord
Veronika Ulrich, Nowalala Sports Offenbach, 1:47:43
Anke Werner, ASC Darmstadt, 1:48:04

Läufer:
Tobias Hegmann, TSG Kleinostheim, 1:32:43
Calogero Parisi, marathon team ketsch, 1:39:10
Stephan Schallenberg, 1:39:37
bestehender Streckenrekord 1:23:54

Alle Siegerehrungen fanden rund um das trockene Zelt statt.

Meine Impressionen der 10km – ich habe nicht alle Platzierten:

 

Und die erwischten 25er:

 

Hinter dem Feld der 25km kam Karin Schliessmann, die Handbikerin vom Verein, die es auch wahrlich nicht leicht hatte und deren Einsatz umso höher bewertet werden muss !

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Karin Schliessmann, kalte Finger !!!

Alles zum Lauf und weiteren Veranstaltungen:
http://www.tgmsvjuegesheim.de/

71. Paderborner Osterlauf, 15.04.2017

Meldezahl (lt. Zeitung) 11.659

Bereits mehr als eine Woche vor dem Start von Deutschlands ältestem innerörtlichen Lauf wurde verbreitet, dass die Meldezahl wiederum die 10.000 überschritten hatte. Wobei ja immer ein Unterschied ist zwischen Meldezahl und Zahl der Personen, die dann letztlich das Ziel erreichen.

Es war kein Wetter für eine neue Finisher – Bestmarke. Als ich morgens bei unseren Freunden in Lippe ins Auto stieg, waren es 5 Grad und es regnete.
Es regnete auch während der Fahrt nach Paderborn und auch, als ich an meinem Standort aufbaute.
Es regnete auch während die Aktiven über die 10km bei mir vorbeiliefen und zeitweilig auch während der ersten Runde der Inliner.

Danach wurde es langsam trockener, will heißen – es kam keine neue Feuchtigkeit von oben mehr dazu. Die Straßen blieben jedoch feucht, auch nachdem die stehenden Pfützen langsam weggetreten wurden.

Das Erfreulichste des Tages waren die beiden neuen Streckenrekorde über die 10km. Bei den Männern wurde der Uraltrekord von Carsten Eich (27:27) aus dem Jahr 1993 geknackt. Der 23jährige Bernard Kimeli lief bei seinem Europa Debüt eine 27:18.

Der deutsche Rekord von Carsten Eich besteht jedoch weiter !

Die Frauen sahen ebenfalls einen neuen Streckenrekord in 31:15 von Gladys Kimaina aus Kenia. Ihre bisherige Bestzeit über die 10km wurde mit 35:52 angegeben. Das war eine Verbesserung um 4:37min !?

Das Wetter hielt die Zuschauer von der aktiven Teilnahme an der Strecke ab, sodass während des ganzen Lauftages nur wenige Mutige den Weg auf die Straße fanden – schade.

Nachfolgend Impressionen von meinem Standort.
Bayernweg / Dr. Rörig Damm, km 3,9 für die 10er und die Halben in der ersten Runde und km 15 für die Halben in Runde 2.

Die ersten Fotos, vor den Inlinern sind die 10km, dann Inliner – teils aus Runde 1, teils aus Runde 2. Danach die Halben, ebenfalls sowohl Fotos aus Runde 1, als auch Runde 2. Ganz zum Ende das Schlussfahrzeug.

41. Freiburg Marathon, 02.04.2017

Morgens war ich auf der Messe in Freiburg, um am Sprechergespräch teilzunehmen und die Unterlagen zur Moderation abzuholen.


Dadurch kam ich erst später in die Innenstadt, was sich dieses Jahr aber als sehr gut erwiesen hat.

Ich stehe in Freiburg seit vielen Jahren immer genau neben der Talstation der Bergbahn, wo die Aktiven des Halben und des Marathon bei ca. km 7 und die Marathoni, Marathon-Staffeln und Schulstaffeln noch einmal bei ca. km 28 in der zweiten Runde vorbeilaufen. So weit so gut!

Bei der Besprechung kurz die Runde „wer seid Ihr, was macht Ihr?“
„Ich heiße Jochen Heringhaus, bin für meinen Arbeitgeber RUNNERS POINT in 29. Jahr unterwegs und moderiere heute am üblichen Standort, an der Talstation der Bergbahn meine 2.856te Veranstaltung!“

Als ich dann in die City kam und an meinem Standort anfing aufzubauen, stellte sich kurz danach ein großer LKW quer auf die Straße !?
Ich habe den Fahrer dann gefragt, was er denn da mache, da ja heute der Marathon stattfinde.
Das wusste er auch. Was er aber auch wusste und ich nicht – der Marathon war (wohl wegen Baumaßnahmen) anders geführt und lief also dort gar nicht vorbei !? Der LKW stand dort um zu verhindern, dass mögliche Idioten mit einem Fahrzeug versuchen würden auf die Strecke zu fahren.

Zum Glück hatte ich noch nicht viel aufgebaut und so bin ich an einen sogar noch etwas attraktiveren Standort umgezogen. Da ich meine eigene Stromversorgung habe kein Problem!

Entgegen der Laufrichtung schaute ich auf den etwas weiter entfernten Wechsel der Schulstaffeln. Hinter mir wechselten die Aktiven der Marathonstaffeln; hier waren viele Leute anwesend.

Nachfolgend jetzt unkommentierte Fotos vom Standort in der Reihenfolge, wie ich sie gemacht habe. Die roten Startnummern sind die Halben, die Gelben die Marathoni, die Blauen die Marathonstaffeln und die Grünen die Schulstaffeln.

Alles zum Thema Ergebnisse etc. bitte über die Seite der Veranstaltung: http://www.marathon-freiburg.com/

12.Brechener Volks- und Straßenlauf, 25.03.2017

gemeldet: 601
gefinisht: 489 = 81%

Im Goldenen Grund wird hier die Gegend auch genannt.
Und hier hatten die Aktiven der LG Brechen den regional beliebten Lauf vorbereitet, bei dem mehrere Starts ausgeschrieben waren.
Ab 13:00 gab es 2km, 2 x 1km, 500m, Halbmarathon, 5km und 10km Lauf.
Start und Ziel waren direkt am Denkmalsplatz, wo sich ein interessanter Brunnen befindet.

Alle Aktiven liefen nach dem Start unterschiedliche Kurse, sämtlich mit Wendepunkten. Bei den längeren Strecken gab es beim 5km Lauf einen Wendepunkt, beim 10er 2 Wendepunkte und bei Halbmarathon durch andere Streckenführung auch nur einen Wendepunkt. Es wurde auf der Strecke Verpflegung angeboten, beim Halbmarathon z.B. bei km 5,3; 11,7; 16,8; 20,5 und im Ziel.

Im Ziel waren Sascha Kurz vom Verein und ich gemeinsam am Mikrofon, wobei er sich zunächst bei den Kids weitestgehend alleine um die Begrüßung kümmerte, da er da viele per Augenschein und mit sämtlichen familiären Hintergründen kennt.

Impressionen der Kinderläufe:

Alle Ergebnisse sind zu finden auf der Seite: http://www.ziel-zeit.de/ergebnis.php?show=2017&vc=1

Hier Auszüge aus den Erwachsenenstrecken:

5km:
1.Felix Welteke, Wiesbadener LV, 17:26
2.Thomas Kunstmann, Wiesbadener LV, 17:34
3.Naser Zamani, LG Dornburg, 18:16

1.Ina Rademacher, SG Wenden, 20:46
2.Greta Hafeneger, LG Dornburg 21:08
3.Carolin Hartmann, TSG Limbach / Triathlon, 21:17

Streckenbestzeiten: 15:53 / 19:31

10km:
1.Daniel Kremer, LC Mengerskirchen, 34:50
2.Steffen Grebe, SG Wenden, 35:56
3.Adam Little, 37:50

1.Sabine Schmitt, 40:47
2.Claudia Hille, SSC Hanau Rodenbach, 42:08
3.Caroline Schermuly, LC Mengerkirchen, 45:26

Streckenbestzeiten: 31:49 / 38:44

Halbmarathon:
1.Rene Freisberg, Team Ravenol Sport, 1:18:51
2.Björn Radon, LSG Karlsruhe, 1:20:31
3.Johannes Gerhard, TuS Griesheim, 1:20:37

1.Elena Sanz Alonso, TSK Oranien, 1:41:07
2.Lisa Hartmann, VLG Eisenbach, 1:42:43
3.Martina Geismar-Steidl, SC Oberlahn, 1:44:10

Streckenbestzeiten: 1:12:20 / 1:21:51

Die Tagestemperaturen erreichten die 16° und die Sonne schien praktisch während sämtlicher Läufe vom blauen Himmel. Allerdings weht ein etwas stärkerer Wind. Das mag der Grund sein, warum sämtliche Streckenbestzeiten der 3 längeren Distanzen deutlich verfehlt wurden.

Insgesamt waren die Aktiven aber durchaus zufrieden und die Zuseher bleiben auch recht lange an der Strecke, was mit dem trockenen und sonnigen Wetter zu tun hatte. Natürlich war der größte Auftrieb, als „die lieben Kleinen“ ihre 500m Bambini, 1km- und 2km-Distanzen absolvierten und die Eltern, Großeltern und zeitweilig auch Trainer vor Ort waren und die Kids motivierten.

Nach 2:23:57 waren alle Langstreckler vom Halbmarathon wieder im Ziel und es war unter den ausgeschriebenen 2:30 Stunden Zielschluss.

Alle Siegerehrungen fanden wohl in der Emstalhalle statt. Dort wurden die Startunterlagen ausgegeben und auch Speisen und Getränke angeboten.

Fazit:
Seit Jahren eine gut organisierte Veranstaltung, bei der die Teilnehmerzahlen für die Veranstalter offensichtlich ausreichend sind.

Alles zum Lauf und Verein unter: https://www.lgbrechen.de/

41. Wintersteinlauf, 19.03.2017

Immer im März wird in Friedberg / Taunus der Lauf in Angriff genommen, bei dem es in der Spitze nicht nur über 30km Länge geht, sondern auch 402 Höhenmeter bewältigt werden müssen.
Das ist aber nur die Königsstrecke. Außerdem werden noch 10km mit ca. 125 Höhenmetern angeboten, ein flacher 5km Einsteigerkurs, sowie 5km und 10km für (Nordic-) Walker.

Leider ist auch hier die Tendenz zu beobachten, die bei fast allen kleineren Laufveranstaltungen seit einigen Jahren vorherrscht: die Teilnehmerzahlen stagnieren, oder entwickeln sich nach unten.
In Friedberg hieß das 589 gemeldete Teilnehmer. Im Ziel: 325 über 30km; 168 über 10km; 38 über 5km; 4 im 10km Walking, keine 5km Walker. Das macht insgesamt eine Zahl von 535 = 91%.
Diese Relation der Gemeldeten zu den Finishern ist zunächst sicher einmal nicht schlecht. Aber die Entwicklung der letzten Jahre sagt leider was Anderes. 2016: 604; 2015: 598; 2014:  773. Wer noch weiter zurück schaut, sieht Jahre wie 2009 mit 1047, 2008 mit 1051 und 2006 und auch 2005 mit ebenfalls jeweils über 1.000 Meldungen.

Es mag an diesem Sonntag auch am Wetter gehangen haben.
Es war teils böig, Regen war angesagt und auch mit Temperaturen, die in der Tagespitze die 16° erreichten, hatten sicher nicht viele Leute gerechnet; durch den Wind fühlte sich das auch anders an.

Alles findet rund um die Henry-Benrath-Schule statt, wo auf der einen Seite gestartet und auf der anderen (Parkplatz) Seite gefinisht wird. 3 Starts: 09:30 Uhr 30km, 09:50 10km (mit Walking) und 10:30 5km.

Alle laufen dann auf einem sehr langen, geraden Weg raus auf die Strecken. Dies ist später in Gegenrichtung die Zielgerade, führt noch über eine kleine Querstraße, zum Ende hin wieder auf dem langen Weg ins Ziel, parallel zu einem kleinen Bach.

Von unterwegs meldete Jörg Rosskopf, der ~ 3km vor dem Ziel postiert war die ersten Männer und Frauen der Langstrecke.

Bevor diese aber letztlich ins Ziel liefen, waren zunächst die 10km Finisher dran.
Hier platzierten sich:
1.Sebastian Casper, AHB, 35:19
2.Dominik Müller, LGLO, 36:11
3.Christian Spaich, TSG Oberursel, 37:59

1.Leah Wagner, SV Fun-Ball Dortelweil, 44:07
2.Annette Spilles, Tus Kreuzweingarten, 44:23
3.Tanja Weber, Triathlon Wetterau, 46:15

Die bestehenden Streckenrekorde (seit 2005):
Jörn Harland (2015) 31:39
Franziska Rachowski (2014) 38:03

Nachdem die 10er zu großen Teilen das Ziel erreicht hatten, tauchten die ersten 5km Aktiven auf und bildeten das Treppchen wie folgt:

1.Sebastian Bienert, LG BSN, 16:55
2.Oliver Fischer, Marburg, 18:44
3.Michael Wiener, LG ovag Friedberg-Fauerbach, 19:00

1.Eva Sulzer, LSC Bad Nauheim, 20:50
2.Anne Neidhardt, Karlsruher Lemminge, 22:09
3.Jutta Heim-Buchner, TVE, 23:43

Dann erfolgten zwischenzeitlich die Meldungen von Jörg Rosskopf und es tauchte in weiter Ferne der Führungsradfahrer mit dem Sieger der 30km auf.
Erfreulich war, dass es sich um einen RUNNERS POINT Kollegen aus Gießen handelt, der an diesem Tag offensichtlich die besten Beine hatte. Ich muss allerdings auch erwähnen, dass seine Siegerzeit eine der komfortabelsten Zeiten eines Platzes 1 der letzten Jahre ist.

1.David Schön, TSV Krofdorf-Gleiberg, 1:57:50
2.Henrik Apel, ASC Marathon Friedberg (ausrichtender Verein), 2:00:56
3.Harald Horstkotte, Schmitten, 2:02:05

Platz 14 und damit den Sieg der AK 60 erreichte mein RUNNERS POINT Kollege Ulrich Amborn für die LG Offenbach in 2:06:17

Eine Überraschung erlebten wir bei den Läuferinnen. Wir – mein regionaler „Mit-Moderator“ und ich hatten uns darüber unterhalten, dass die Vorjahres 10km – Siegern Lena Becker (42:40) in der Schule vor den Starts gesehen worden war. Wir gingen natürlich davon aus, dass sie versuchen würde, ihren Sieg auf der Strecke zu wiederholen. Als aber immer mehr 10er das Ziel erreicht hatten, machten wir uns Gedanken und hatten als eine mögliche Erklärung, dass sie „raus sei“.
Aber ganz im Gegenteil. Sie hatte sich in diesem Jahr für die Langstrecke entschieden und kam als Erste in Sicht und damit zum Ziel. Und nicht nur als Erste, sondern mit einem Abstand zur Zweiten, der 12:10min betrug!

1.Lena Becker, TGV Schotten, 2:07:26
2.Carina Volkmuth, TV Großostheim, 2:19:36
3.Karin Hahnfeld, MTV 1846 Gießen, 2:21:40

Die schnellsten Zeiten der vergangenen 12 Jahre:
Philipp Büttner (2007) 1:39:03
Kerstin Bertsch (2014) 1:59:23

Die Siegerehrungen fanden wieder in der Schule statt, wohin mein Mit-Moderator zwischendurch wechselte und alle Ehrungen durchführte.

Abgeschlossen wurde der Lauf mit dem letzten Finisher der Langstrecke, der als amtierender Bürgermeister eines nahe gelegenen Ortes in 4:02:10 zwar leicht das 4-Stunden-Limit überzog, aber als Person des öffentlichen Lebens dann „Personenschutz“ erfuhr…

Fazit:
Eine gut organisierte Veranstaltung, die leider an der allgemeinen Entwicklung der Laufveranstaltungen leidet. Da sich hier keine App einsetzen lässt und alles selbst, und dann noch schwitzend absolviert werden muss, ist die Nachfrage aus den Kreisen der jüngeren und älteren Pubertisten stark rückläufig.

Ergebnisse unter: http://my3.raceresult.com/66290/?lang=de#

20. Nansteinberglauf Landstuhl, 18.03.2017

gemeldet: 303*
gefinisht: 272 = 90%

* die Zahl der Gemeldeten ist nicht ganz exakt. Bei der Begrüßung der Aktiven am Ziel fielen mir ein paar Lücken auf, also fehlende einzelne Startnummern, sodass die genaue Meldezahl etwas höher liegen könnte, aber sicher nicht bei 320.

Gestartet wird auch dieser Lauf, wie auch jeweils zum Advent der Weihnachtsmarktlauf, an der Sickingen Sporthalle in der Kaiserstraße. Dann geht es auf einer Länge von 7.100m mit 350 Höhenmetern rauf zur Burgruine.

Oben thronen die Reste der Burg auf einem Felsen, der an einer Seite durch einen großen, runden Turm begrenzt wird. Hier vorbei ist der Weg in den Zielbereich, wo ich am Schnittpunkt der Kurve stand und etlichen Aktiven sagen musste, dass es noch ein paar Meter weiterging bis zur Ziellinie. Im Ziel fand die Zeitnahme durch die Transponder von Race-Result statt.

Hier war auch ein Verpflegungsstand aufgebaut und von hinter dem Zielbereich die Beschilderung hinab zur Sporthalle, wo ab 17:00 Uhr die Siegerehrung geplant war.

Als der Sieger erschien war klar, dass Jonas Lehman zum vierten Mal in Folge gewann. Ihm folgten weitere Vereinskameraden, sodass das Treppchen bei den Männern gebildet wurde:

1.Jonas Lehmann, TuS 06 Heltersberg, 24:13 – neue Streckenbestzeit !
2.Timm Könnel, TuS 06 Heltersberg, 24:33
3.Andre Bour, Tus 06 Heltersberg, 26:27

Bei den Läuferinnen war ein ähnliches Erleben erwartet und traf auch genau so ein. Auch hier platzierte sich die Siegerin zum vierten Mal in Folge auf Platz 1 und auch dahinter die Zweite vom selben Verein. Das Treppchen:

1.Melanie Noll, TuS 06 Heltersberg, 30:35*
2.Jessica Kammerer, TuS 06 Heltersberg, 31:01
3.Anna Janssen, Landau Running Company, 32:41

*Streckenbestzeithalterin mit 28:33 aus 2015

Die Altersspanne des Laufs hatte beim Ältesten Ludwig Mesel den Jahrgang 1935. Auf der anderen Seite gab es 3 Aktive des Jahrgangs 2004.

In der Ergebnisliste landete auf Platz 272 Friedrich Hinkel vom TV Lemberg mit 1:20:39. Es verwundert der Abstand von 23:17min auf den Vorletzten. Erklärbar ist das durch den abgesprochen eigenständigen Start von Friedrich Hinkel, damit nicht alle deutlich länger im Ziel aushalten mussten.

Fazit:
Ein schöner, auch bei dem heute extrem stürmischen Wetter mit ca. 10° gut besucht, bei dem die Aktiven die Strecke mit guten Zeiten bewältigten.

Das Sahnehäubchen ist natürlich die Streckenbestzeit des 4maligen Siegers.

Alles zum Lauf auf der Vereinsseite unter: http://www.llg-landstuhl.de/index.html