35. Straßenlauf des 1. FCK, 30.06.2017

gemeldet:
256 über 10km
71 über   5km

Im Ortsteil Einsiedlerhof fand an diesem Morgen der Lauf statt, der vor 3 ½ Jahrzehnten initiiert wurde vom Chef der Möbelspedition Sander am Ort.
Tragischer Zufall – genau am diesjährigen Lauftag vor 10 Jahren starb der Namensgeber.

Kurz nacheinander um 09:00 Uhr und 09:05 Uhr starteten in dieser ruhigen Seitenstraße die beiden Distanzen. Zunächst die 10km, danach die 5km. Beide Felder wurden jeweils von Radfahrern geführt und am Ende des Gesamtfeldes ebenso komplettiert.

 

Ich sah die Aktiven nur am Start und dann wieder zum Ziel.

Die 5km werden nicht statistisch erfasst, es gibt keine Streckenbestzeiten und es gab auch (für mich) keine Gesamteinlaufliste; dies ist dann alles im Netz zu finden.

 

Die 10km wurden vorne entschieden:
Läufer*:
1.Ademicale Miebale, TV Alzey / LT Gasser, 31:04
2.Tim Könnel, TUS 06 Heltersberg, 31:31
3.Tesf Amariam Estopia Selam, TV Alzey / LT Gasser, 33:30

Läuferinnen*:
1.Silke Schirra, Bodymed Ramstein. 44:25
2.Tanja Hooß, LTF Marpingen, 45:10
3.Laura Fries, LLG Wustweiler, 45:16

*Namen und Zeiten aus Ergebnisliste kopiert.

 

Die weiterhin bestehenden Streckenrekorde liegen, 1994 erzielt von zwei kenianischen Aktiven, bei 28:55 und 33:02.

Die abschließenden Siegerehrungen fanden auf dem Gelände der Spedition statt, die auch mehrere Räume im Gebäude zur Verfügung stellte.

 

Alles zum Lauf: www.fck-running.de

Women´s Run Frankfurt, 29.07.2017

Im Ziel:
827 über 8km
525 über 8km ohne Zeitnahme
173 8km Walken
161 8km Walken ohne Zeitnahme

981 über 5km
1.015 über 5km ohne Zeitnahme
188 5km Walken
314 5km Walken ohne Zeitnahme

Die große Zahl der Aktiven ohne Zeitnahme ist verwunderlich und kann ich auch nicht erklären.

Ich bekomme bei den Women´s Run Veranstaltungen keine Teilnehmerdaten, auch wenn es mit MikaTiming einen Zeitnehmer gibt und auch der Champion Chip eingesetzt wird. Die Organisation setzt extrem hohe Hürden in Bezug auf Datenschutz, sodass ich da keinerlei Infos habe.

Mein Kollege Max van de Loo stand wie immer im Women´s Village, wo er für Interessierte Beratungen durchführte und außerdem angeboten wurde, dem RUNNERS POINT Run Club beizutreten und die mit der Mitgliedschaft verbundenen Vorteile zukünftig nutzen zu können.

Ich stand an einem Punkt, wo beide Felder ca. 300m nach den Starts vorbeiliefen und dann das Gelände rund um die Arena verließen.

Dann kamen beide Felder wieder ca. 700m vor dem Zieleinlauf bei mir vorbei, um von hinten auf den großen Zielbogen und damit auf die Silhouette der Arena zuzulaufen.

Vor den Starts bin ich die Strecke ab dem Zulauf auf das Stadiongelände bis zum Ziel mal abgerollert.

Die Teilnehmerinnen kamen nach und nach zum Stadion und es wurde recht voll. Und in der Nähe des Flughafens kamen auch alle paar Sekunden die Flieger…

Die Felder wurden von Petra Wassiluk aus dem Team von Motion Events angeführt. Die Organisation sucht sich vor Ort jeweils erfahrene Kräfte, die die Strecken qualifiziert suchen und dann die Felder lenken.

Die 5km wurden in zwei Wellen ab 15:30 Uhr gestartet; die 8km in einer Welle um 17:30.

Im Feld der 8km war wiederum Heike Drechsler, ehemalige Doppel – Olympiasiegerin unterwegs, die ursprünglich vom Weitsprung und den 200m kommend ebenfalls engagiert unterwegs war.

Fazit:
Eine etwas andere Laufveranstaltung, bei der die Ladies durchaus viel Spaß hatten. Ich habe versucht, so Viele wie möglich aufgrund der auf den Startnummern stehenden Vornamen zu begrüßen und musikalisch noch mal zu puschen…

9. Firmenlauf Heilbronn, 27.07.2017

Ein Online – Zeitungsbericht teilt mit, dass es erneut einen Teilnehmerrekord gegeben hätte; gesprochen wird von 7.706 Aktiven aus 331 Unternehmen.

Und es sah auch gigantisch aus, als wir vom Moderationspodest die Badstraße hinunter auf die Startaufstellung sahen, das war ein tolles Bild.

Bei uns, also dem Kollegen Achim Seiter, genannt „der Schwoob“ und mir war auch der Oberbürgermeister Harry Mergel zum Interview, der nach dem Startschuss dann selbst mit dem Team der Stadt Heilbronn über die 5,75km lief.

Außerdem 3 „Kätchen von Heilbronn“ ist eine Figur, die in der Weltliteratur vorkommt. Jedes Jahr werden 3 Damen dazu gekürt. Da sehr viele Aufgaben zu bewältigen  sind, teilen sie sich die Termine.

Hier der Link zur Erklärung: http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/das_kaethchen_von_heilbronn.htm

Es gab ganz vorne einen abgegrenzten Bereich, den Startblock 1 zu dem sich Aktive speziell  melden konnten, da sie aufgrund ihrer realistischen Zeiten eine mögliche Rolle in der Ergebnisliste spielen wollten. Dahinter dann das große Feld.

 

Als pünktlich um 19:00 Uhr der Startschuss fiel ging es leicht bergan über die erste Brücke,  die Erwin-Fuchs-Brücke und direkt dahinter über einen schmaleren Weg links hinunter. Dies  führte  dazu, dass es noch mal einen Stopp gab für die nächsten Aktiven, damit alle Platz hatten, denn es staute zunächst etwas.

Da Jede(r) mittels Transponder von Davengo die individuelle Nettozeit auslöst, ging keine Wettkampfzeit verloren und alle bekamen ihre effektiven Laufzeiten ausgewiesen.

 

Der Schwoob wechselte unmittelbar mit dem Startschuss ins Frankenstadion, um dort die Schnellsten in Empfang zu nehmen. Als diese im Rücken des Startbereichs ins Stadion einbogen, waren bei mir aber noch nicht alle unterwegs.

Ich wechselte dann hinterher, nachdem alle die Brücke verlassen hatten, ebenfalls für eine halbe Stunde ins Stadion.

Später gab es dann noch die Siegerehrung, bei der auch Michael Müller, der Organisator von Hamann & Friends aus Heilbronn, anwesend war.

Alles zum Lauf, zu den Ergebnissen und zu den Fotogalerien: http://www.stimme-firmenlauf.de/

Und auf dieser Seite auch ein Video: http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/region/sonstige-Teilnehmerrekord-beim-Stimme-Firmenlauf;art87698,3887579

 

B2Run Nürnberg, 25.07.2017

Gemeldet: 19.120
Gefinisht: 11.370 = 59%

Auf den ersten Blick mag es ein erschreckendes Ergebnis sein, wenn die Relation der Finisher zu den Gemeldeten so als Zahl erscheint. Wer jedoch vor Ort war, wunderte sich sicher, dass „überhaupt so Viele“ gestartet sind.

Es hat an diesem Abend nur einmal geregnet – die ganze Zeit! Große Teile der Strecke, die ich sehen konnte standen breit unter Wasser, was natürlich auch daran liegt, dass Pflaster so gestaltet ist, dass das Wasser von der Mitte zu den Rändern fließt. Dort staut es sich dann an den Randsteinen, welche die Bürgersteige abgrenzen; so auch hier im ehemaligen Aufmarschbereich. Die Temperatur pendelte um 13°.

Mein Blick fiel auf die Schilder, die den sehr großen Festplatz anzeigen, wo jedes Jahr das Nürnberger Volksfest stattfindet, teilte mir eine Streckenhelferin mit. Dies ist also eine Fläche, vergleichbar mit z.B. der Fläche fürs Oktoberfest in München.

Rechts neben der großen Freifläche konnte ich auf die Rückseite des Kolosseums blicken, welches, genau so wie der Platz selbst ein Relikt des dunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte ist. Der Start in Nürnberg fand vor der großen Treppe statt, wo früher ebenfalls Aufmärsche organisiert wurden.

Als es auf die erste Startzeit zulief, war alles aufgebaut – zumindest das, was ich sehen konnte und der Führungsradfahrer erschien so, wie erwartet. Ich sah dann die Spitzen der einzelnen  Startwellen jeweils auf den Kilometer 3 zulaufen. Es wurde danach in einem Park der kleine Dutzendteich umrundet, wo sich auch die Fahne für den Kilometer 4 befand.

Als die Aktiven unter dem RUNNERS POINT Bogen durchgelaufen waren, bogen sie nach rechts auf die „Große Straße“ ab und liefen auf den 5-Kilometerpunkt zu und danach ins Stadion hinein und hatten 6,3km absolviert.

Es wurden tatsächlich 5 Wellen gestartet, die aufgrund der deutlich geringeren Teilnehmerzahl dann natürlich mehr Platz auf der Strecke hatten.

Alles zur Serie und zum Lauf in Nürnberg, incl. Der Ergebnisse: https://www.b2run.de/

B2Run Berlin, 18.07.2017

Die neunte Auflage des Firmenlaufs fand an diesem Abend rund um und zum Schluss ins Olympiastadion statt.

Ich stand am Rande des Olympischen Platzes, direkt neben dem grünen RUNNERS POINT Bogen. Hier habe ich „früher“, in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts schon ein paar Mal gestanden, um dann als Führungsfahrzeug die 25km von Berlin anzuführen.

Der Olympische Platz wird sowohl von Fahrschulen zu Schulungszwecken genutzt, als auch als sehr großer Parkplatz. So auch an diesem Abend, was sich aber zum Ende hin als Problem erwies.

Mehrere Fahrzeughalter kamen zu mir – klar „der Mann mit dem Mikrofon“ also kennt sich der aus und ist der erste Ansprechpartner. Diese Menschen führten Klage, dass ihnen der Platz als Parkmöglichkeit angeboten wurde, ohne darauf hinzuweisen, dass sie später (bis etwa 20:00 Uhr) nicht mehr herausfahren könnten wegen der 5stelligen Zahl an Aktiven.

Bevor es aber zu diesen Gesprächsgängen kam, fuhr ich ein kleines Stück über die Laufstrecke, bevor ich dann meine Beschallung in Betrieb nahm und danach die 4 Startwellen exakt am Kilometer 2 begrüßen konnte.

Es war wir immer: vorne ein Führungsfahrrad. Dann die schnellsten Männer der ersten Welle, gefolgt von Verfolgern und den schnellsten Frauen. In diesem Fall auch noch ein Führungsfahrrad vor der zweiten Welle und der Dritten. Danach dann noch die vierte Welle, jedoch bereits deutlich zahlenmäßig ausgedünnt.

Kurios war, dass aus dem ersten Startblock, aus dem erfahrungsgemäß die Tagessieger kommen, sowohl die ersten 3 Männer, als auch die ersten 3 Frauen (bei mir am KM 2) jeweils aus einem Unternehmen kamen.

Weiter geht’s am nächsten Dienstag in Nürnberg.
Hier alles zur Serie und auch zu den Ergebnissen aller bisherigen Läufe: www.b2run.de

Meine Fotos:

Mission Mudder Black Forest, 15.07.2017

Gemeldet: 1.776
Gestartet: 1.616
Gefinisht: 1.611 = 99,6 %

In Horb am Neckar fand in der 4. Auflage einer der beliebten Hindernisläufe statt. Hier wurde ab den Festplatz am Neckarbad über 10km die Zahl von insgesamt 36 Hindernissen bewältigt, wobei Hindernis 1 und 36 identisch sind, da die Strecke in Gegenrichtung gefinisht wird.

Es gibt Hindernisse mit so schönen Namen wir Walk of Pain, Hühnerleiter, Spinnennetze, Engpass, Skyscraper, Amors Place, Feuerläufer, Hasenstall, Luzifers Turm, Waschsalon etc. Außerdem musste der Neckar 3 Mal überquert werden.

Es stellte sich kurz nach Start des Startblocks 1 heraus, dass von einer unbekannten Person ein Absperrband entfernt wurde, sodass der ganze erste Block falsch, bzw. zu kurz lief. Daraus ergibt sich dann auch die Endzeit von unter 49 Minuten, was bei normaler Streckenführung wohl einige Minuten bis in die hohen 50er hätte sein müssen. So sagte es Michael Müller von Hamann & Friends aus Heilbronn, die das gemeinsam mit tat & drang aus dem Saarland ausrichteten.

Stichwort Saarland – dort wird am 09.09.2017 in Losheim am See die Zwillingsveranstaltung durchgeführt.

Ich stand am Start- und Zielpunkt, konnte mit etlichen der teils wunderlich verkleideten Teams Interviews führen und später alle Aktiven zu den Zieleinläufen wieder begrüßen. Begrüßen konnte auch der Oberbürgermeister, Peter Rosenberger, der selbst auf dem Kurs aktiv war und zuvor den Startschuss für den Block 1 gab.

Danach gab es Starts in 100er Blöcken, wobei die Nettozeit ermittelt wurde durch die Transponder vom anwesenden Team Davengo aus Berlin

Am Ende gab es eine kleine Siegerehrung, wo die schnellste Frau, der schnellste Mann, das größte Team und die beste Kostümierung prämiert wurden.

Über das Facebookprofil der Veranstaltung wird im Nachhinein noch die – ich zitiere: kreativste Hindernisüberquerung geehrt.

Das erschließt sich durch eine Jury, die Kameraaufnahmen auswertet.

Alle Ergebnisse  und Urkunden zum Selbstausdruck, sowie eine Fülle an Fotos und Videos gibt es auf der Seite www.missionmudder.de

Meine Impressionen:

B2Run Firmenlauf München, 13.07.2017

Bereits in der 14. Auflage fand in der „Hauptstadt mit Herz“ der Firmenlauf statt.
Und jedes Jahr, so sagt es die Pressemappe, war der Lauf ausgebucht – was bedeutet ~30.000 Gemeldete!

München ist somit weiterhin der größte der 17 Läufe, die in dieser Serie organisiert und ausgelaufen werden.

Ich stand im Olympiapark, direkt neben der Soccerhalle und am Fuße des Olympiaturms, was auf der Strecke ungefähr Kilometer 3,4 bedeutete. Hier kamen viele der Teams auf dem Weg zum Start vorbei, da dies auch der Weg von den zahlreichen Parkmöglichkeiten ist.

Aufgrund der vielen Gemeldeten gab es 6 Startwellen: 18:00, 18:20, 18:40, 19:00, 19:20 und letztlich 19:40 Uhr. Es ist verständlich, dass es nicht möglich war, die einzelnen Wellen wirklich zu unterscheiden. Der Kilometerpunkt 3,4 ist ja noch nicht so weit, sodass sich 5000er Felder hier noch nicht weit auseinander gelaufen haben.

Es war so wie immer, an der Spitze fuhr ein Radfahrer, zum Ende ebenfalls und danach die Auf- und Abräumkommandos.

Alle Ergebnisse und sonstigen Infos zum B2Run München 2017 sind online zu finden unter: http://www.b2run.de/muenchen/

Nächster Start am 18.07.2017 in Berlin: http://www.b2run.de/berlin/

Hier meine München Impressionen: